Zweitaufnahme (Zwischenstand, Mai 2017)

Unsere Projektidee ist der Blog Zweitaufnahme. Wir wollen damit einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben leisten und Vorurteilen und Stereotypisierungen entgegenwirken. Mit unserem Projekt wollen wir Geflüchtete als das porträtieren, was sie sind: Menschen. Ohne Label. Ganz individuell. Und vor allem mit eigener Stimme. Wir geben jedem die Möglichkeit ein Portrait zu schreiben. Zum Beispiel ein Geflüchteter über seinen neuen Kollegen, oder eine deutsche Studentin über ihre neue Mitbewohnerin. Die Richtung ist egal.  Konkret geht es darum, dass sich zwei Menschen Zeit nehmen und sich bei einem kurzen Treffen kennen lernen. Danach schreibt jeder der zwei Personen ein Portrait über den jeweils anderen. Die Eindrücke aus den Begegnungen wollen wir auf Zweitaufnahme festhalten.

Das Kernteam von Zweitaufnahme besteht zurzeit aus sechs Personen. Darüber hinaus arbeiten wir zusammen mit zwei Bekannten, die sich um den Internetauftritt kümmern sowie für das Design der Homepage, Flyer und Sticker verantwortlich sind.

Bis zum Semesterende wollen wir fünf neue Portraits auf dem Blog veröffentlichen, Kooperationspartner in Hamburg finden und Zweitaufnahme stärker bewerben, um Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Darüber hinaus denken wir auch über eine Vereinsgründung nach.

Bisher haben wir ein neues Portrait veröffentlicht und aktuell sind zwei weitere in Arbeit. Auch die Flyer sind nun fertig und wir haben uns viele unterschiedliche Veranstaltungen in Hamburg wie Stadtteilfeste oder Flohmärkte rausgesucht an denen wir persönlich Menschen ansprechen werden und zum Mitmachen bewegen wollen. Des Weiteren überlegen und konzipieren wir aktuell verschiedene Aktionen wie zum Beispiel eine Art „Speed-Dating“, um die Menschen vor Ort direkt einzubinden. Um Kooperationspartner in Hamburg zu finden haben wir uns bisher mit mehreren Initiativen in Verbindung gesetzt. Leider bekamen wir noch keine positive Rückmeldung, da alle ziemlich ausgelastet scheinen.

Konkrete nächste Schritte zielen vor allem auf die Vernetzung von Zweitaufnahme. Dafür eignen sich insbesondere Veranstaltungen, an denen viele der Projekte in Hamburg anwesend sind, die sich ebenso für Begegnungen von Geflüchteten und Nicht-Geflüchteten einsetzen.

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