Schrauben lernen, Räder ausgeben…

Ich bin bisher leider erst zweimal dazu gekommen westwind zu besuchen. Beide Male war sehr schlechtes Wetter, was die Ausgabe der Räder etwas erschwerte. Bei Regen und Wind mussten die Abholer die Räder ausprobieren und sich für eins entscheiden, wobei die Probefahrten durch das nasse Wetter und die nasse Straße erschwert wurden. Einige der Abholer sind auch nicht gekommen, was aber nicht unnormal ist.

Nachdem alle Besucher ein Fahrrad bekommen hatten, sind wir in den Werkstattcontainer gegangen und haben hier einige Räder repariert. Franziska, die schon lange ein Teil von westwind ist, hat mir – und einem weiteren Freiwilligen, der neu zu westwind gestoßen ist – erklärt, wie bei der Reparatur der Räder vorgegangen wird. Es gibt eine Liste mit Punkten, die abgearbeitet werden müssen. Zum Beispiel müssen die Bremsen, die Speichen, die Kette und die Schaltung überprüft werden. Auch eine genaue Kontrolle des Rahmens, der Reifen und des Vorbaus sind wichtig, damit das Fahrrad verkehrssicher ausgegeben werden kann. Wir haben uns an einem Testrad ausprobiert und sind die Schritte durchgegangen. Es musste unter anderem eine neue Schaltung eingebaut werden.

Dadurch, dass westwind alle Teile sammelt, die noch zu gebrauchen sind, konnten wir im Bestand auch eine passende Schaltung finden. Während unserer Arbeiten sind immer wieder Leute an den Container gekommen, die von westwind gehört hatten und Fahrräder abgeben wollten. Unter anderem waren ein Laufrad und ein Kindersitz unter den Spenden.

Insgesamt möchte ich es gerne öfter schaffen zu den Treffen zu kommen und auch noch mehr über Fahrräder lernen, um beim Schrauben besser unterstützen zu können.

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