Transferfragen WiSe 2017/18

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Wohnen als Perspektive für Geflüchtete (?)

Die Unterbringung von geflüchteten Menschen von der Erstaufnahme bis zur Integration in privates Wohnen und „den Sozialraum“ sind nach wie vor für alle deutschen Städte eine Herausforderung. Hamburg reagiert auf diese u.a. mit verschiedenen Öffentlich-Rechtlichen Folgeunterbringungen und hat das Programm „Flüchtlingsunterkünften mit der Perspektive Wohnen“ auf den Weg gebracht. Wie beurteilen Sie diese Maßnahme? Was sind Vor- und Nachteile? Welche Verbesserungsvorschläge fallen Ihnen ein?

(vgl. Vortrag vom 13.12.2017: Von der Unterbringung zum Wohnen. Integrative Wohnkonzepte mit Perspektive. Dr. Holger Riemer, Zentraler Koordinierungsstab Flüchtlinge, Freie Hansestadt Hamburg)

Critical Whiteness

Tsepo Bollwinkel hat sich in seinem Workshop auf das Phänomen des Voluntourism bezogen. Inwiefern ist dieser kritisch zu sehen – und welche Chancen bietet er aber dennoch? Gehen Sie in Ihrer Reflexion auf den White Savior Complex ein.

(vgl. Workshop vom 20.01.2018: Critical Whiteness – Weißsein erleben. Kritische Begegnung mit einem Privileg. Tsepo Bollwinkel)

Wir und die anderen

Jannik Veenhuis zitiert in seinem Vortrag Edward Said: „Indeed, my real argument is that Orientalism is – and does not simply represent – a considerable dimension of modern political-intellectual culture, and as such has less to do with the Orient than it does with ‚our‘ world.“ Positionieren Sie sich zum Kerngedanken dieses Zitats und erörtern Sie dessen Stellenwert im Kontext der (freiwilligen) Flüchtlingsarbeit.

(vgl. Vortrag am 15.11.2017: „Einführung in den Islam“, Jannik Veenhuis)

Kooperation zwischen Staat und Zivilgesellschaft

Beschreiben Sie, möglichst anhand eines prägnanten Beispiels, die Zusammenarbeit und die Rollenverteilung zwischen staatlichen Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) im Hamburger Unterstützungssystem für Geflüchtete. Wo sehen Sie Verbesserungsbedarf, um die Situation der Menschen nachhaltig zu verbessern? Welche Herausforderungen gäbe es bei der Umsetzung?

Institutioneller Rassismus: Racial Profiling

Die Aktivist*innen von KOP setzen sich für Opfer rassistischer Polizeigewalt ein. Racial Profiling ist eine diskriminierende Praxis, wird gemeinhin geächtet und ist in Deutschland verboten. Dennoch gibt es keine explizite juristische Regelung zu Racial Profiling. Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes besagt zwar: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat, seiner Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Dass solche Kontrollen stattfinden, belegen zahlreiche Berichte von Betroffenen. Recherchieren Sie einen Fall für institutionellen Rassismus (z.B. den Polizei in der Silvesternacht in Köln) oder beschreiben Sie ein Beispiel aus Ihrer eigenen Erfahrung – und diskutieren Sie diesen, indem Sie Argumente für beide Seiten finden und gegenüberstellen.

(vgl. Vortrag am 06.12.2017: Institutioneller Rassismus: Racial Profiling als zulässige Polizeipraxis? Vertreter/innen der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) und http://www.deutschlandfunkkultur.de/racial-profiling-rassismus-per-gesetz.976.de.html?dram:article_id=395051)

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