Das langfristige Ziel: die Gesellschaft für die Intersektionalität von Sexualität, Gender/ Queerness und Geographie zu sensibilisieren

Mit meinem Projekt „Support queerer Refugees“ bin ich abschließend sehr zufrieden. Die Einblicke in die offene Initiativgruppe waren und sind sehr aufschlussreich und haben meine anfänglichen Erwartungen erfüllt.

Neben dem Support queerer Refugees, dem Eröffnen eines ‚safer spaces’ und dem persönlichen Austausch auf Augenhöhe, hatte ich die Möglichkeit, mich intensiv mit der speziellen Thematik auseinanderzusetzen. Bewusst wurde mir hierbei, wie wichtig es ist, geflüchteten queeren Menschen, die in den Unterkünften weiterhin Diskriminierungen aufgrund ihrer nicht-­heteronormativen Lebensweisen ausgesetzt sind, einen Raum zu schaffen, in dem sie gänzlich ‚sie selbst sein können’.

Herausfordernd bei dem Projekt waren anfangs die offenen Strukturen der Initiativgruppe, in die es erst einige Zeit der Einfindung brauchte. So gab es keinen festen Plan oder To-­Do-­Listen ‚abzuarbeitender’ Punkte, sondern spontan entstehende Partizipationsmöglichkeiten. Dies hat allerdings auch den Vorteil, dass der persönliche Austausch im Zentrum des Programms steht, wodurch mir die anfängliche Eingewöhnungsphase viel leichter fiel.

Diesen persönlichen Austausch würde ich auch als Highlight der Projektarbeit betrachten, da ich gesehen habe, wie wichtig er für die Betroffenen ist und einen Mehrwert für alle Beteiligten mit sich bringt.

Das Projekt hat mir die gesellschaftliche Relevanz von Engagement hinsichtlich der Intersektionalität von Sexualität, Gender (Queerness) und Geographie (Flucht, Migration) verdeutlicht; davon ableitend Solidarität mit und Einsatz für Menschen, die nicht die gleichen Ressourcen und Teilhabe in der Gesellschaft haben bzw. nicht bekommen. Dies konnte ich auf individueller (Engagement in meinem Projekt), sowie auf ‚gesellschaftlicher’ Ebene (Gesprächen mit Mitmenschen) erreichen.

Zukünftig werde ich weiterhin Teil der offenen Initiativgruppe sein. Darüber hinaus möchte ich mich intensiver wissenschaftlich mit dieser Thematik auseinandersetzen, um langfristig die Gesamtgesellschaft in dem Bereich zu sensibilisieren.

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