Was ich vorhabe

Mit meinem Projekt möchte ich gezielt Refugees unterstützen, die sich selbst nach Ihrer Ankunft in Deutschland nicht sicher fühlen können. Aufgrund Ihrer nicht-heteronormativen Lebensweisen werden sie vor allem in zentralen Unterkünften weiterhin diskriminiert und benötigen deswegen umso mehr ‚safer spaces’.

Der „Queer Refugee Support“ hat es sich zum Ziel gesetzt, einen solchen Raum zu schaffen. Die offene Initiativgruppe bietet wöchentlich offene Treffen, kleinere Treffen oder Tandems an. Bei den offenen Treffen wird gemeinsam gekocht, Deutschunterricht angeboten für diejenigen, die sonst keinen Zugang zu anderen Kursen haben oder auch einfach nur Nachhilfe. Gegenseitiges Kennenlernen und emotionale Unterstützung stehen ebenso im Mittelpunkt. Mein Vorhaben wird sich an genau diesen Tätigkeitsfeldern orientieren – je nachdem, was gerade ansteht. Bis zum Semesterende möchte ich neben den praktischen Tätigkeiten vor allem intensivere Vertrauensverhältnisse zu den Betroffenen aufgebaut haben, was gerade in diesem Bereich von großer Bedeutung ist. Bisher war ich bereits zwei Mal bei den offenen Treffen dabei. Beim ersten Treffen erfuhr ich Grundlegendes und die Partizipationsmöglichkeiten. Von nun an werde ich wöchentlich immer dienstags bei den offenen Treffen dabei sein. Beim nächsten Treffen werde ich beispielsweise Deutsch unterrichten.

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