Das Warten auf das richtige „Match“ oder wenn aus Ehrenamt Freundschaft wird

Das Jahr geht dem Ende zu, die Zeit von Wintersemester verstreicht. Lena und ich stehen momentan noch an verschiedenen Punkten in unserem Tandemprojekt. Lena hat ihren Tandempartner Said schon mitgebracht und trifft sich regelmäßig mit ihm. Neulich haben die beiden einen interkulturellen Abend mit Freunden veranstaltet. Ich warte immer noch auf ein passendes „Match“, bin aber zuversichtlich, dass sich bis nach Weihnachten jemand gefunden hat, der von den Interessen her mit mir übereinstimmt und Lust hat, mich kennenzulernen. Wir stellen fest, wie schwierig es ist, immer genug Zeit für Ehrenamt neben Uni, Arbeit und Freizeit zu finden. Außerdem ist es oft nicht einfach eine emotionale Distanz zu Dingen aufzubauen, die einem von dem Tandempartner_in berichtet werden. Natürlich gibt es im Alltag von Geflüchteten oft häufiger Komplikationen, mit denen es nicht so einfach ist umzugehen – auch für Außenstehende. Trotzdem ist es schön zu sehen, dass durch regelmäßige Treffen ein Schritt von Ehrenamt zu Freundschaft gemacht werden kann. Besonders sinnvoll scheint es uns auch, ganze Freundeskreise zusammenzubringen, um so eine Vergemeinschaftung zu erzielen. Wir sind gespannt, wie es im nächsten Jahr weiter geht und freuen uns darauf!

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