Planung eines Angebots „Sport mit Shah“

Sonja und ich trafen uns an einem Montag in der Unterkunft in Billstedt, im Gemeinschaftsraum der Einrichtung. Dort waren ebenfalls zwei junge Männer und ein Arabisch sprechender Kollege von Sonja. Sonja und ihr Kollege unterstützten die beiden Männer bei Problemen mit Behördenangelegenheiten.

Im Anschluss daran begleitete ich Sonja bei einem Rundgang durch die Einrichtung, in welcher sie gezielt junge Erwachsene zwischen 18 und 27 auf die Angebote von basis & woge aufmerksam machen wollte. Zum Beispiel gibt es jeden Donnerstag ein Kennlern-Café.

Die größte Gruppe Geflüchteter in der Einrichtung bilden junge Erwachsene. Deshalb erschien es Sonja sinnvoll für diese Freizeitangebote zu schaffen. Mit dem Format „Sport mit Shah“ knüpften wir an diesen Überlegungen an. Der Rundgang ermöglichte mir schon einen ersten Kontakt zu potentiellen TeilnehmerInnen meines geplanten Sportangebots.

Anschließend besprachen Sonja und ich uns, wie genau dieses aussehen sollte und welche Materialien, beziehungsweise Räumlichkeiten ich dafür benötige. Da ich seit 4,5 Jahren den Kampfsport Brazilian Jiu Jitsu betreibe, lag es für mich nahe, diesen Sport anzubieten. Optional hatte ich auch die Idee ein Ganzkörper-Workout anzubieten. Sonja und ich kamen jedoch ebenfalls zu dem Schluss, dass es wichtig ist, welchen Sport sich die potentiellen TeilnehmerInnen wünschen und diese in die Planung miteinzubeziehen. Denn auch wenn die Idee eines Brazilian Jiu Jitsu Trainings oder Workouts mir noch so toll vorkommt – wenn niemand darauf Lust hat, macht es keinen Sinn.

Vorerst entschieden wir uns für den Gemeinschaftsraum der Einrichtung als Trainingsort und Sonja fand heraus, dass es ein paar für den Sport benötigte Matten in der Einrichtung gibt. Ebenfalls teilte sie mir mit, dass sie mir gegebenfalls benötigte Sportgerätschaften bereitstellen könnte.

Wir legten noch fest, dass mein Angebot jeden Montag von 18-20 Uhr stattfinden sollte und erstellten einen Flyer. In der folgenden Woche machte ich einen Rundgang in der Unterkunft und klebte meinen Flyer an die Eingangstüren von jedem Haus. Sonja händigte mir einen Schlüssel für den Gemeinschaftsraum der Unterkunft aus. Nun konnte mein Angebot starten.

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