Referent/innen im Studienprogramm „Refugees welcome – aber wie“?

Für die breitgefächerte Vortragsreihe laden wir Expert/innen aus Wissenschaft und Praxis ein, Politiker/innen, Journalist/innen und Verteter/innen von NGOs. Sie bringen viel Wissen und Erfahrung aus sehr verschiedenen Bereichen ein und teilen sie mit den Zuhörer/innen.

Abir ABDULNOUR | Projekt 'Information first' | Hamburg
Abir Abdulnour kommt aus Syrien. Sie hat in Aleppo Soziologie und Sozialpädagogik (Diplom) studiert. Von 2006 bis 2011 war sie als Lehrbeauftragte an der Fakultät für Erziehungswissenschaft an der Universität Aleppo tätig. Im Libanon hat sie für verschiedene internationale Organisationen (u.a. UNHCR und Caritas) gearbeitet. Nach ihrer Ankunft in Hamburg absolvierte sie im Mehrgenerationenhaus FLAKS e.V ein Jahr Bundesfreiwilligendienst (BFD). Seit Anfang 2017 ist sie Leiterin des Projekts „‚Information first‘ for girls, women and their children“, eines Kooperationsprojekts für die mobile Beratung von geflüchteten Mädchen, Frauen mit Bleibeperspektive deren ihre Kinder. Neben ihrer Stelle ist sie in verschieden Flüchtlingsprojekten aktiv (u.a. im MUT-Projekt und an der Universität Hamburg).
Firas ALSHATER | Filmemacher und YouTuber aus Syrien
Firas Alshater, geboren 1991 in Damaskus, studierte Schauspiel. In der Revolution gegen Baschar al-Assad begann er als Journalist und Kameramann für ausländische Nachrichtenagenturen zu arbeiten. Er wurde mehrfach verhaftet und brutal gefoltert. Seit 2013 lebt er in Berlin. Gemeinsam mit Jan Heilig drehte er den Dokumentarfilm „Syria Inside“ sowie diverse YouTube-Videos für die Webserie Zukar. Firas Alshater studiert derzeit an der Filmhochschule in Babelsberg. Er glaubt unerschütterlich daran, dass Integration funktionieren kann. Firas Alshater ist ein ganz normaler Berliner mit Hipsterbart und Brille, ein Comedian und erfolgreicher YouTuber. Nur, dass er bis vor zwei Jahren in Syrien für seine politischen Videos sowohl vom Assad-Regime als auch von Islamisten verhaftet und gefoltert wurde. Erst die Arbeit an einem Film erbrachte ihm das ersehnte Visum für Deutschland, und Firas betrat den größten Kokon der Welt: den Westen. Seitdem versucht er, uns zu verstehen: das Pfandsystem, private Briefkästen, Fahrkartenautomaten und die deutsche Sprache („Da reicht ein Leben nicht für.“). Doch als sein Bruder mit Familie über das Mittelmeer nach Europa kommt, erkennt Firas: Ich bin schon total deutsch. Kann also noch was werden mit uns und diesem neuen Land. Von seinen Erlebnissen in Deutschland und Syrien erzählt Firas witzig, tragikomisch, offen und immer liebenswert frech. 2017 hat er sein Buch „Ich komm´ auf Deutschland zu“ veröffentlicht.
Dr. André BANK | Wissenschaftlicher Mitarbeiter | GIGA Institut für Nahost-Studien
André Bank hat Politikwissenschaft, Islamkunde und Soziologie an der Eberhard-Karls Universität Tübingen und der University of Washington in Seattle/USA studiert und an der Philipps-Universität Marburg zum Thema „Regionale Kriege und lokale Ordnungen im Nahen Osten: Irak, Palästina und neue Herrschaftsformen in Jordanien“ promoviert.Seit 2010 ist André Bank wissenschaftlicher Mitarbeiter am GIGA Institut für Nahost-Studien (German Institute of Global and Area Studies, Institute of Middle East Studies), einem unabhängigen Forschungsinstitut mit Sitz in Hamburg. Hier leitet er zurzeit das Forschungsprojekt „Neben-Kriegsschauplätze: Der Syrienkrieg in Jordanien“, das von der Deutschen Stiftung Friedensforschung gefördert wird. Zudem ist er der Sprecher des internationalen Forschungsnetzwerks IDCAR (International Diffusion and Cooperation of Authoritarian Regimes). André Bank forscht aktuell zu folgenden Themen: Regionale Erklärungsfaktoren für Autoritarismus, Staatlichkeit und politische Herrschaft im Nahen Osten (v.a. Jordanien und Syrien), Krieg in Syrien, Regionalpolitik und das Verhältnis von Arabismus und Islamismus. Er ist spezialisiert auf die Länder und Regionen Jordanien, Syrien, Palästina/Israel und Türkei (Nahostpolitik).
Biplab BASU | Mitbegründer der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)
Biplab Basul ist Mitbegründer der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) und der Beratungsstelle Reach Out, einer Initiative für Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Er ist seit vielen Jahren in der antirassistischen, migrationspolitischen Arbeit und der interkulturellen Bildung aktiv und hat langjährige Erfahrung in der Beratung von Opfern rassistischer Gewalt.
Dr. Nils BERNSTEIN | Koordinator Sprachzertifikate Deutsch als Fremdsprache | Sprachenzentrum, Universität Hamburg
Nils Bernstein studierte Germanistik, Theaterwissenschaft, Komparatistik und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Mainz und promovierte in Wuppertal. Er war DAAD-Sprachassistent in Santiago de Chile und DAAD-Lektor in Mexiko-Stadt. Seit 2002 arbeitet er im Bereich Deutsch als Fremdsprache und hat neben der universitären Lehre auch mit anderen Institutionen wie dem Goethe-Institut und der Volkshochschule zusammengearbeitet. Dabei hat er verschiedene Zielgruppen unterrichtet: Kinder und Jugendliche, Studierende in sprachlich heterogen und homogen zusammengesetzten Gruppen, akademisch- und nicht-akademisch-vorgebildete Lernende genauso wie Flüchtlinge. Zu seinen Forschungsinteressen gehören unter anderen generelle Fragen zur Didaktik und Methodik im Fach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, insbesondere zu Themen wie Aktionsforschung, ästhetisches Lernen, Fehlerkorrektur, Lehrwerkanalyse, Literaturdidaktik und Landeskunde.
Tsepo BOLLWINKEL | Trainer zu Schwarzer Identität, Critical Whiteness und SOGI
Tsepo Bollwinkel ist im deutschen Exil aufgewachsener Südafrikaner. Seit über einem Jahrzehnt arbeitet er aktivistisch als Autor, Referent und Trainer zu Schwarzer Identität, Critical Whiteness und SOGI (Sexual Orientation and Gender Identity) Themen. Weitere Informationen zu seiner Person und seiner Arbeit finden Sie auf seiner Homepage.
Dr. Elke BOSSE | Leitung des BMBF-Projekt StuFHe | Universität Hamburg
Elke Bosse leitet das BMBF-Projekt StuFHe („Studierfähigkeit – institutionelle Förderung und studienrelevante Heterogenität“), das als Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre an der Universität Hamburg gefördert wird. Ihr Arbeits-schwerpunkt liegt im Bereich forschungsbasierter Lehr- und Hochschulentwicklung. Sie hat an der Universität Hamburg Sprachlehrforschung mit dem Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache studiert sowie das Ergänzungsstudium „Lehrqualifikation für Wissenschaft und Weiterbildung“ absolviert. Nach einem DAAD-Lektorat in Istanbul hat sie an der Universität Hildesheim zum Thema „Interkulturelle Qualifizierung von Studierenden“ promoviert sowie DAAD-Projekte zur Integration internationaler Studierender (PROFIN) geleitet.
Claudius Simon BRENNEISEN | Rechtsanwalt
Claudius Brenneisen ist Rechtsanwalt in Hamburg und neben Strafrecht auf ausländerrechtliche Fragen spezialisiert. Er vertritt und berät zu folgenden Themen:

  • Aufenthaltsrecht, Asyl-/Flüchtlingsrecht, Ausweisungen
  • Visa, Beschäftigungserlaubnis, Blue Card EU
  • Freizügigkeit EU-Bürger und Familienangehörige
  • Familienzusammenführung, Einbürgerung

Claudius Brenneisen ist u.a. für die kirchliche Beratungsstelle flucht.punkt in Hamburg tätig. Seit mehreren Jahren hält er Vorträge an Hochschulen, in Bildungseinrichtungen, Verbänden, Unternehmen und sozialen Einrichtungen zu Aspekten des Ausländer- und Flüchtlingsrechts. Mehr Informationen zu seiner Arbeit finden Sie auf seiner Homepage.

Nora BUDDE| Lektorin Deutsch als Fremdsprache | Interkulturelle Bildung Hamburg (IBH) e.V. u. a.
Geboren in Bremen, lebt Nora Budde seit 2000 in Hamburg. An der Universität Hamburg studierte sie Sprachlehrforschung mit dem Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache (DaF) und Indonesisch im Nebenfach. Nach ihrem Magisterabschluss war sie ein Jahr lang als DAAD-Sprachassistentin an der Universitas Padjadjaran in Bandung, Indonesien, tätig. Ihre Expertise ist ihr heute als Lehrerin sehr von Nutzen. Seit ihrer Rückkehr unterrichtet sie DaF mit viel Freude auf allen Niveaustufen wieder in Hamburg, u.a. beim Interkulturelle Bildung Hamburg (IBH) e.V.. Daneben entwickelt sie unter anderem Workshops zu diversen Schwerpunktthemen für freiwillige Sprachtrainer/innen in Hamburg.
Tanja CHAWLA | Stiftungsratsvorsitzende, filia. die frauenstiftung | Hamburg
Tanja Chawla ist studierte Volkswirtin und Sozialökonomin. Sie lehrte und forschte mehrere Jahre im Feld des Bürgerschaftlichen Engagements, des Community Organizing, der Prävention von Gewalt in sozialen Nahräumen und im Feld der Migration an der HAW Hamburg im Department Soziale Arbeit. Als Supervisorin und Organisationsentwicklerin berät sie rassismuskritisch und gendersensibel Organisationen. Sie engagiert sich in verschiedenen feministischen und rassismuskritischen Initiativen in Hamburg und als Vorsitzende des Stiftungsrats von filia. die Frauenstiftung. Zudem arbeitet sie für die Gewerkschaft ver.di.
Christian FRIEDRICH | Experte für Open Education & Digitale Bildungsformate | Leuphana Universität Lüneburg
Christian Friedrich ist Mitarbeiter der Leuphana Universität Lüneburg und Experte für Open Education & Digitale Bildungsformate für Hochschulen und Unternehmen. Er ist Mitgründer der Leuphana Digital School und berät freiberuflich Organisationen bei der Konzeption, Planung und Durchführung von Bildungsformaten online.
Clemens FOBIAN | Traumazentrierter Fachberater/ Systemischer Berater | basis-praevent u. a.
Clemens Fobian ist Sozialpädagoge und arbeitet als Traumapädagoge, Traumazentrierter Fachberater (DeGPT/BAG-TP) sowie Systemischer Berater. Unter anderem ist er Fachberater bei basis-praevent, einer Fachberatungsstelle bei sexueller Gewalt an Jungen. Er hat vielfältige Veröffentlichungen zum Thema Trauma und arbeitet inzwischen verstärkt im Bereich der Weiterbildung und Supervision von freiwilligen Flüchtlingsunterstützer/innen. Außerdem hat Clemens Fobian die Projektleitung von Plietsch inne, einer Ausbildungsbegleitung für Flüchtlinge durch Mentor/innen (Basis & Woge e.V.). Er nimmt regelmäßig Lehraufträge an der Evangelischen Hochschule des Rauhen Haus und der HAW Hamburg wahr.
Hazim FOUAD | Islamwissenschaftler | Senator für Inneres in der Abteilung Verfassungsschutz in Bremen
Hazim Fouad studierte Islamwissenschaften und Anglistik in Bochum, Kairo und London. Derzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Senator für Inneres in der Abteilung Verfassungsschutz in Bremen. Er ist Mitherausgeber des im Herder Verlag erschienen Sammelbandes Salafismus. Auf der Suche nach dem wahren Islam und promoviert nebenberuflich an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zum Thema „Gegenwärtige muslimische Kritik am Salafismus“.
Dr. Christiane J. FRÖHLICH | Forschung zu Fluchtursachen | Universität Hamburg
Christiane Fröhlich forscht an der Universität Hamburg zu Fluchtursachen, mit besonderem Augenmerk auf veränderten Umweltbedingungen, die Migrationsentscheidungen beeinflussen können. Sie hat sich intensiv mit einer klimabedingten sog. „Jahrhundertdürre“ im prä-revolutionären Syrien und ihrer Rolle für den Syrienkrieg auseinandergesetzt. Sie erforscht außerdem die Rolle des Globalen Nordens für aktuelle Migrationsbewegungen aus dem Globalen Süden aus postkolonialer Perspektive. Während eines sechsmonatigen Forschungsaufenthalts in der Türkei (2016) untersuchte sie die Folgen des EU-Türkei-Abkommens für die Lebensrealität von Flüchtlingen in der Türkei. In der Vergangenheit hat sie sich intensiv mit Wasserkonflikten auf der internationalen, nationalen und lokalen Ebene sowie mit dem israelisch-palästinensischen Kernkonflikt und seinen geopolitischen Implikationen für den Nahen und Mittleren Osten auseinandergesetzt. Sie wurde am Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg promoviert und ist Absolventin des Masterstudiengangs „Peace Research and Security Studies“ der Universität Hamburg. Hier geht es zu ihrer Homepage.
Uwe GIFFEI | Abgeordneter | Hamburgische Bürgerschaft
Uwe Giffei ist studierter Historiker. Seit Mitte der 90er Jahre ist er politisch aktiv, hat sich im AStA der Universität Hamburg engagiert, bei ver.di und der Wählervereinigung Regenbogen – für eine neue Linke. Seit 2009 ist er Mitglied der SPD und seit 2014 Vorstandsmitglied im SPD-Distrikt Eimsbüttel-Süd. Seit März 2015 ist er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und Wahlkreisabgeordneter des Wahlkreises 5 Rotherbaum-Harvestehude-Eimsbüttel (Ost). Dort sitzt er im Ausschuss für Wissenschaft und Gleichstellung, im Sozialausschuss sowie im Schulausschuss. Seit 2002 arbeitet er als Rechtsberater im flucht•punkt, einer Hilfsstelle der Evangelisch-Lutherischen Kirche Nordelbien in Hamburg.
Madaline M. GEORGE J.D. | Rechtsanwältin | Südafrika
Madaline George ist eine auf Internationale Menschenrechte und Internationales Öffentliches Recht spezialisierte Anwältin. Sie hat an der Vanderbilt University, Nashville, Tennessee und an der Washington University School of Law, St. Louis, Missouri studiert. Als Research Fellow war Madaline George am Whitney R. Harris World Law Institute in St. Louis, USA tätig und hat mehrere Jahre in Südafrika für Lawyers For Human Rights (LHR) gearbeitet.

Sie hat umfangreiche professionelle Erfahrung mit Fällen von Asylsuchenden und Geflüchteten aus allen Regionen der Welt und setzt sich zudem privat viel für Menschenrechte ein. Unter anderem ist sie Mitbegründerin der Organisation Citizen of the World (COTW, „growing network that collaborate to develop local solutions to global problems“; ein Besuch der Homepage lohnt sich).

Dr. Patrick Grommes | Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft | Hamburg
Studium der Germanistischen Linguistik an der Universität Passau und der Humboldt-Universität zu Berlin. Studienabschluss als Magister Artium mit einer Arbeit zum Thema „L2-Indizien für eine relationale Vorstellung von der Negationssemantik“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Psycholinguistik und Deutsch als Fremdsprache mit dem Arbeitsschwerpunkt  Zweitspracherwerbsforschung. Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Dissertation zu „Prinzipien kohärenter Kommunikation“. Post-Doctoral Research Fellow am Trinity College Dublin. Mitarbeit an europäischen Projekten zu Kommunikation und Interaktion u.a. in industriellen Prozessen. Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Kristin Bührig (Linguistik des Deutschen, Deutsch als Fremd- und Zweitsprache). Vertretung der W2-Professur „Deutsch als Zweitsprache / Deutsch als Fremdsprache“ an der Universität Paderborn im Sommersemester 2013. Seit dem Sommersemester 2017 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im an der Uni Hamburg im Projekt „Professionelles Lehrerhandeln zur Förderung fachlichen Lernens unter sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen (ProfaLe)“ tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Mehrsprachigkeitsforschung, Zweitspracherwerbsforschung, Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, Psycholinguistik, Institutionelle Kommunikation.
Dr. Sabine HAIN | Zentraler Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) | Hamburg
Sabine Hain hat VWL und Geschichte (Russische Geschichte, Alte Geschichte) sowie Umweltökonomie an der Universität Hamburg studiert. Sie war von 2011 bis 2015 Referentin für wirtschaftspolitische Fragen der Energiepolitik in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. 2009/10 hat sie außerdem als Referentin für Klimaschutz für die Behörde für Wirtschaft und Arbeit gearbeitet. Von Ende 2015 bis 2016 war sie als Teamleiterin für Themenkoordinierung beim Zentralen Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) in Hamburg tätig.
Pia HECKEL | Traumapsychologin und Heilpraktikerin | Institut für Psychotraumatologie (IfP) Hamburg
Pia Heckel ist Heilpraktikerin und seit 1998 in ihrer eigenen Praxis mit dem Schwerpunkt Klassische Homöopathie (SHZ-zertifiziert) und Gesprächstherapie sowie am Institut für Psychotraumatologie (IfP) Hamburg tätig. Sie hat Psychologie studiert und am Zentrum für Psychotraumatologie in Kassel 2005 die Fortbildung zur Fachberaterin Psychotraumatologie absolviert. Sie hat lange Jahre als Dozentin für Neurologie und Psychiatrie an verschiedenen Hamburger Heilpraktikschulen vorgetragen. Seit 2005 gibt sie Fortbildungen in Psychotraumatologie und organisiert seit 2006 in Kooperation mit dem Zentrum für Psychotraumatologie Kassel die Fachfortbildung zum/r Fachberater/in Psychotraumatologie in Hamburg. Sie hält regelmäßig Vorträge zu verschiedenen Aspekten der Psychotraumatologie, mit Schwerpunkt Neurobiologie und Trauma.

Zum Institut für Psychotraumatologie (IfP) Hamburg: Das Institut hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Kompetenzen für Traumaberatung und -therapie in Hamburg zu erweitern. Dies geschieht, was die Ausbildung zur FachberaterIn Psychotraumatologie angeht, in Kooperation mit dem Zentrum für Psychotraumatologie Kassel.

Anna HEUDORFER | Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL), Universität Hamburg
Anna Heudorfer hat in Augsburg Medien und Kommunikation auf Bachelor studiert und in Weimar einen Masterabschluss in Medienmanagement erworben. Ihre Masterarbeit hat sie zum Thema „Soziale Medien im Katastrophenmanagement – Nutzungsformen in Helfergruppen und Hilfsorganisationen“ verfasst.

Derzeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) an der Universität Hamburg tätig. Sie arbeitet im Projekt Forschungsorientierung in der Studieneingangsphase (FideS). In ihrer Forschung konzentriert sie sich auf die Frage, wie forschendes (oder forschungsnahes Lernen) an Hochschulen umgesetzt wird und welche Wirkungen sich durch das Forschen im Studium entwickeln können.

Pia-Mareike HEYNE | Projektkoordinatorin | Caritasverband für Hamburg e.V.
Pia-Mareika Heyne hat in Heidelberg Politische Wissenschaft auf Bachelor studiert und an der Lancaster University einen Master in Internationalem Recht erworben.

Sie ist beim Caritasverband für Hamburg e.V. als Projektkoordinatorin tätig. Zuvor hat sie im Unterkunfts- und Sozialmanagement bei f&w fördern und wohnen AöR gearbeitet.

Katerina HIBBE | Fachreferentin für Interkulturelle Öffnung und Antidiskriminierung
Katerina Hibbe ist Fachreferentin für Interkulturelle Öffnung und Antidiskriminierung bei einem sozialen Träger in Hamburg. Seit 2013 arbeitet sie zudem als Trainerin, Mediatorin und Moderatorin in den Themenfeldern Flucht, Migration, Deutsch als Zweitsprache, Antidiskriminierung und Diversity für Unternehmen, Vereine, Wohlfahrtverbände und die Arbeitsverwaltung. Von 2005 bis 2013 leitete sie bei verikom Qualifizierungs-, und Beratungsprojekte mit Geflüchteten mit unsicherem Aufenthaltsstatus.
Dr. Nicole HIRT | Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Institut für Afrika-Kunde/ GIGA Insitut für Afrika-Studien
Dr. Nicole Hirt ist freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Afrika-Kunde/GIGA Insitut für Afrika-Studien und dort zuständig für Eritrea, Äthiopien und Djibouti. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Frieden und Sicherheit, Diasporas, Transnationalismus und Sanktionsforschung. Über ihre Publikationen können Sie sich auf der Homepage des Instituts informieren.Kurz-Vita

  • 1999 – 2014: Freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Afrika-Kunde/GIGA Insitut für Afrika-Studien
  • 1999 – 2012: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am GIGA Institut für Afrika-Studien unter anderem im Projekt: „Die Folgen der strukturellen Militarisierung der eritreischen Gesellschaft“
  • Seit 08/2010: Selbständige Tätigkeit als Consultant
  • 2003 – 2006: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg im Forschungsprojekt „Friedensräume in Eritrea und Tigray unter Druck“
  • 2001 – 2003: Assistant Professor an der University of Asmara, Eritrea, Department of Political ScienceStudium: Sozialpädagogik an der Berufsakademie Heidenheim; Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Tübingen; Promotionsstudium an der Universität Hamburg, 2000 Promotion zur Dr. phil.
Katerina HÖFEL | Projektkoordinatorin, Beraterin und Bildungsreferentin | Arbeit und Leben Hamburg e.V.
Katharina Höfel hat Soziologie und politische Wissenschaft an der Uni Hamburg studiert. Sie ist Projektkoordinatorin, Beraterin und Bildungsreferentin bei Arbeit und Leben Hamburg e.V. und Mitarbeiterin des Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus (MBT) in Hamburg.

Das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus (MBT) ist ein Projekt von Arbeit und Leben Hamburg und der DGB Jugend Nord. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird es gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Freie und Hansestadt Hamburg.

Mehr Infos finden Sie auf dem Flyer.

Dr. Martin KAHL | Wissenschaftlicher Referent | Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
Martin Kahl studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und hat über die „Amerikanische Nuklearstrategie, Waffenentwicklung und nukleare Rüstungskontrollpolitik von Kennedy bis Bush“ promoviert. Von 1988-1989 war er Stipendiat der Stiftung Volkswagenwerk in einem Projekt zum Thema „Rüstungskontrolle – Erfahrungen der Vergangenheit, Chancen für die Zukunft“, von 1994-97 Stipendiat der Stiftung Volkswagenwerk im Rahmen eines Forschungsprojekts über „Die Sicherheitspolitiken der Mittelosteuropäischen Länder und die Entwicklung einer neuen europäischen Sicherheitsarchitektur“. Von 1992 bis 2003 hat er Lehrtätigkeiten an den Universitäten Osnabrück/Vechta, Jena, Giessen und Saarbrücken ausgeübt. Von 1999-2003 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität des Saarlandes. Er leitete zusammen mit Regina Heller das von der DFG finanzierte Projekt „Rechtfertigung nach gleichem Muster? Eine Untersuchung von Argumenten für die Einschränkung von Menschen- und Bürgerrechten bei der Terrorismusbekämpfung in den USA, der EU und Russland“ und war Mitarbeiter in den Projekten TERAS INDEX und EUSECON. Martin Kahl ist seit 2003 Mitarbeiter am IFSH.

Forschungsschwerpunkte: Terrorismus und Terrorismusbekämpfung, Militärstrategie, Sicherheitsdoktrinen und Rüstungskontrolle, Nachbarschaftspolitik der EU, Neue Sicherheitsstrukturen in Europa, Theorien der Internationalen Beziehungen

Prof. Dipl.-Ing. Bernd KNIESS | Fachreferent für Interkulturelle Öffnung und Antidiskriminierung
Bernd Kniess is an architect and urban planner. Since 2008 he is Professor for Urban Design at HafenCity Universität (HCU) Hamburg where he established the Master Programme Urban Design.He is interested in the negotiation of the contemporary city, whose planning principles he aims to diagrammatically describe and transfer into a relational practice as procedure. He teaches in the Urban Design and Urban Design Thesis Projects, theoretical-conceptual basics, methodology, diagrammatic and Intercultural Practice.From 2008 to 2014 he directed the project »University of the Neighbourhoods« (UoN) and was responsible for the development of a project curriculum. As part of the research initiative »Low-Budget-Urbanity« he initiated the project »Building Market 2.0. Practices and Materialities of urban self building and frugality«. He is a member of the North-Rhine Westphalian Academy of the Arts and Sciences since 2009. Link to Bernd Kniess‘ website
Dr. Florian P. KÜHN | Wissenschaftlicher Mitarbeiter | Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Florian Kühn forscht und lehrt als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg am Institut für Internationale Politik. Nach dem Studium in Leipzig, Alicante und an der Universität Hamburg erlangte er einen Magister in Politikwissenschaft, Germanistischer Literaturwissenschaft und Linguistik (2002) sowie einen Master of Peace and Security (2003) am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH). 2009 wurde er an der Helmut Schmidt Universität mit einer Arbeit zu den Schnittstellen von Sicherheits- und Entwicklungspolitik in Afghanistan promoviert. 2013 bis 2015 hatte er eine Vertretungsprofessur für Internationale Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin inne, 2015 bis 2016 eine Vertretungsprofessur für Vergleichende Politikwissenschaft an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Habilitation zu „Ambiguität und Frieden – Ambiguitätsforschung in den Internationalen Beziehungen“ ist derzeit in Begutachtung. Er ist seit 2013 Herausgeber des Journal of Intervention and Statebuilding. Studien-, Forschungs- und Länderschwerpunkte

  • Risikopolitik und Resilienz sozialer Figurationen in Süd- und Zentralasien
  • Sicherheitspolitik, Theorien Internationaler Beziehungen, Risiko als sicherheitspolitische Kategorie
  • Interventionen und Statebuilding, entwicklungspolitische Programme zum Staatsaufbau
  • Kriegsökonomien (insb. Drogen- & Waffenhandel)
  • Afghanistan, Pakistan, zentralasiatische Staaten
  • Terrorismus und andere Formen politischer Gewalt, insb. Baskenland, Naher Osten
  • Kriegsursachenforschung
  • Außenpolitik der Sicherheitsgemeinschaft, Sicherheitsdilemma, Rentierstheorien

Publikationen in Auswahl:

Kühn, F.P., 2017. Risikopolitik. Ein Lehrbuch. Series ‘Elemente der Politik‘. Wiesbaden: Springer VS. [in Druck]

Kühn, F.P., 2010. Sicherheit und Entwicklung in der Weltgesellschaft. Liberales Paradigma und Statebuilding in Afghanistan. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Bliesemann de Guevara, B. & Kühn, F.P., 2010. Illusion Statebuilding. Warum der westliche Staat so schwer zu exportieren ist. Hamburg: edition Körber-Stiftung. [Illusion Statebuilding. Why the Western state is so difficult to export]

Christiane LEX-ASUAGBOR | Verwaltungsjuristin | Stadt Hamburg
Christiane Lex-Asuagbor hat in Hannover und Rouen (Frankreich) Jura studiert, ist seit 1996 als Verwaltungsjuristin bei der Stadt Hamburg tätig, seit 1998 stellvertretende Referatsleiterin im Referat für Grundsatzangelegenheiten des Aufenthaltsrechts. Sie schult Freiwillige im Rahmen des Hamburger Forums Flüchtlingshilfe und des Zentrums für Aus- und Fortbildung (ZAF) der Stadt Hamburg.
Erik MARQUARDT | Fotojournalist und Politiker
Erik Marquardt ist ein deutscher Politiker, Fotograf und Fotojournalist. Er war Sprecher der Grünen Jugend, der Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen. Seit November 2015 ist Marquardt Mitglied des Parteirats von Bündnis 90/Die Grünen. Seine Fotografien und Videos von der Fluchtroute über den Balkan wurden unter anderem bei Spiegel Online, Arte und im Tagesspiegel veröffentlicht. Sie zeigen Leid und Hoffnung der Flüchtlinge und der freiwilligen Helfer/innen. Hier geht es zu seiner Homepage.
Johanna MOHRFELDT | Aktivistin der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)
Johanna Mohrfeldt ist Aktivistin der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) und engagiert sich seit Langem in der Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus und Rassismus.
Özlem NAS | u.a. Vorsitzende des Islamischen Wissenschafts- und Bildungsinstituts (IWB) | Hamburg
Özlem Nas ist Vorsitzende des Islamischen Wissenschafts- und Bildungsinstituts (IWB). Sie ist Mitglied im Vorstand der SCHURA – Rat Islamischer Gemeinschaften in Hamburg, dort für den Bereich Bildung zuständig und Sprecherin des Bündnisses der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland (BIG-Nord). Sie repräsentiert die Religionsgemeinschaft Islam in den Expertenforen des Integrationsbeirats der Stadt Hamburg. Sie ist Mitglied des European Council of  Religious Leaders (ECRL) und Mitbegründerin des Aktionsbündis Muslimischer Frauen in Deutschland sowie Mitbegründerin des Vereins SchlauFox e.V..

Sie  ist Referentin für Lehrerfortbildungen am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg (LI) und Trainerin für interkulturelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Islam.Sie hat Turkologie, Erziehungswissenschaft und Psychologie an der Universität Hamburg studiert und promoviert derzeit an der Uni Hamburg und der Akademie für Weltreligionen zur Religiösen Bildung muslimischer Jugendlicher in Schule und Gemeinde. Sie hat Publikationen mit dem Schwerpunkt auf Islam/Bildung/Integration verfasst und ist Gast in verschiedenen TV/Radio-Sendungen zum Thema Islam in Deutschland.Weiterhin ist Özlem Nas Jurymitglied bei dem Schülerstipendium „grips gewinnt“ der Joachim Herz Stiftung und Robert Bosch Stiftung, bei dem Preis „Menschen verbinden – Zukunft stiften“ der Bürgerstiftung Hamburg und beim Ideenwettbewerb “Türen öffnen – Vielfalt leben vor Ort“  des Diakonischen Werks Hamburg.

Tupoka OGETTE | Expertin für Vielfalt und Anti-Diskriminierung und Empowerment-Trainerin | Berlin
Tupoka Ogette ist studierte Afrikanistin und Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie arbeitet als Expertin und Trainerin für Vielfalt und Antidiskriminierung vor allem zu den Themen Diversity, Antirassismus, vorurteilsbewusster Bildung und Empowerment. Ihre Vision ist es, Unterschiede nicht nur zu feiern, sondern als Kraftquellen erlebbar zu machen. Ihr Ziel ist es, historisch gebildete Machtstrukturen wie Rassismus oder Sexismus aufzuweichen und positiv zu wenden. Dabei ist es ihr Bemühen, achtsame, machtkritische, wertschätzende und vor allem empowernde Räume für alle Beteiligten zu kreieren. Mit ihrer Arbeit will sie aktivierend und ermutigend auf Menschen und Gruppen wirken und Mut machen zur Selbstreflektion, zu Veränderung und zum Perspektivwechsel.
Prof. Dr. Ludwig PAUL | Professor für Iranistik | Universität Hamburg
Prof. Dr. Paul vertritt seit Dezember 2004 am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg das Fach Iranistik. Von 1986 bis 1995 studierte er Iranistik und Sprachwissenschaft an der Universität Göttingen, wo er im Jahre 1996 mit einer Arbeit zur Grammatik und Dialektologie der in Ostanatolien beheimateten iranischen Sprache Zazaki promoviert wurde. Das akademische Jahr 1995/96 verbrachte Ludwig Paul als Post-Doc-Stipendiat am Van Leer Institut in Jerusalem. Von 1996 bis 2003 war er am Seminar für Iranistik der Universität Göttingen Assistent von Prof. Dr. Philip Kreyenbroek, wo er im Jahre 2002 mit einer philologischen Untersuchung der jüdisch-persischen Texte der Kairo Genizah habilitiert wurde. Von April 2003 an vertrat er an der Universität Hamburg eine Professur für Iranistik, auf die er im Dezember 2004 berufen wurde. Seine Forschungsschwerpunkte sind Iranische Sprachwissenschaft, insbesondere Geschichte des Persischen und Westiranische Dialektologie sowie moderne Geschichte und Landeskunde Irans.
Reinhard POHL | Journalist
Reinhard Pohl ist freier Journalist, Herausgeber der Zeitschrift „Gegenwind“ (www.gegenwind.info) und Inhaber des Magazin Verlags. Unter anderem organisiert er das Dolmetscher-Treffen für Dolmetscher/innen aus Schleswig-Holstein und Hamburg (www.dolmetscher-treffen.de).
Publikation: „Dolmetschen für Flüchtlinge“
„Seit September 2015 kommen weitaus mehr Flüchtlinge nach Deutschland als zuvor. Im Jahr 2015 waren es vermutlich mehr als 1 Million Menschen, auch wenn das zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nur etwas mehr als 476.000 Asylanträge entgegennehmen konnte nicht nur auf den großen Bahnhöfen, sondern auch in Hunderten von Städten und Dörfern wurden sie mit offenen Armen aufgenommen. Vielerorts bildeten sich Kreise freiwilliger Helferinnen und Helfer – teils unter dem Dach großer Organisationen wie dem Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk oder einem anderen Wohlfahrtsverband. Teils waren es aber auch Facebook-Gruppe, Kreise rund um die örtliche Kirchengemeinde oder einfach Freundeskreise, die den neuen Nachbarn den Start ins neue Leben erleichtern wollte. Überall beteiligten sich auch Sprachkundige, meist Einwanderer oder ihre Töchter und Söhne, die schon seit einigen Jahren oder ein Leben lang hier in Deutschland lebten. Sie halfen und begleiteten nicht nur, sie dolmetschten auch. Und sie helfen, begleiten, dolmetschen weiter. Diese Broschüre ist für alle Dolmetscherinnen und Dolmetscher als Information gedacht, die für Flüchtlinge dolmetschen. Dabei ist es egal, ob sie das „nur” ehrenamtlich oder (auch) bezahlt machen. Diese Broschüre informiert über die wichtigsten Schritte im Asylverfahren, über besondere Situationen von Flüchtlingen, über Dolmetsch-Techniken. Außerdem gibt es Informationen zum Beruf für diejenigen, die sich überlegen, die Tätigkeit in Zukunft beruflich auszuüben.“
Andreas SPEIT | deutscher Journalist und Buchautor
Andreas Speit lebt in Hamburg und arbeitet als Journalist und Buchautor. Er hat sich auf die Themen Rechtsextremismus und Neonazismus in Deutschland und Europa spezialisiert und zahlreiche Bücher auf diesem Gebiet veröffentlicht. Vor seiner Karriere als Journalist und Publizist absolvierte er eine Ausbildung als Heilerziehungspfleger und studierte danach Sozialwissenschaften. Seit 1991 schreibt er außerdem regelmäßig Beiträge über Rechtsextremismus für die taz. Seit 2005 erscheint hier auch wöchentlich seine Kolumne „Der rechte Rand„, für die er mit dem Journalisten-Sonderpreis „Ton Angeben. Rechtsextremismus im Spiegel der Medien“ ausgezeichnet wurde. Seit 2007 verfolgt er im Rahmen des Zeit Online-Portals „Störungsmelder“ die Entwicklungen des Neonazismus in Deutschland.

Einige seiner jüngsten Buchtitel seien hier zitiert:

  • Reichsbürger – Die unterschätzte Gefahr. Berlin 2017 (Hrsg. und Mitautor)
  • Bürgerliche Scharfmacher. Deutschlands neue rechte Mitte – von AfD bis Pegida. Zürich 2016
  • Europas radikale Rechte. Bewegungen und Parteien auf Straßen und in Parlamenten (mit Martin Langebach). Zürich 2013
  • Mädelsache! Frauen in der Neonazi-Szene. Berlin 2011 (mit der Journalistin Andrea Röpke)
Paul STEFFEN | Leiter der Jungen Akademie für Zukunftsfragen (JAfZ) und Fachstelle für Engagementförderung im Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein
Paul Steffen ist seit 2010 Leiter der Jungen Akademie für Zukunftsfragen (JAfZ) ( http://jafz.org/) in der Ev.-Luth. Nordkirche und seit 2015 Leiter der Fachstelle für Engagementförderung. Er ist studierter Politikwissenschaftler, und hat sich schon in seiner Magisterarbeit schwerpunktmäßig mit Vorurteilen, Stereotypen und Feindbildern befasst. Später hat er in der Jugend- und Erwachsenenbildung Vorurteilsforschung betrieben und als Dozent in der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) Zukunftsforschung und Medienanalyse gelehrt.
Norbert TROSIEN | Associate Protection Officer in der UNHCR Representation for Germany | Berlin
Norbert Trosien (*1969) ist Associate Protection Officer in der UNHCR Representation for Germany in Berlin. Nach einer Ausbildung zum KFZ-Mechaniker hat er das Abitur abgelegt, 1993 ein Studium der Rechtswissenschaften und der Lateinamerikanistik an der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität Berlin aufgenommen und dieses 1999 mit dem Ersten Juristischen Staatsexamen abgeschlossen. 2000 begann er ein Referendariat beim Kammergericht Berlin und legte 2002 sein Zweites Juristisches Staatsexamen ab. 2002/03 erwarb er seine Zulassung und konnte die Tätigkeit als Rechtsanwalt in Berlin aufnehmen. Seit 2004 arbeitet er in der Rechtsabteilung von UNHCR Deutschland. Seine hauptsächlichen Arbeitsschwerpunkte sind: Rechte anerkannter Flüchtlinge, Resettlement und Legale Zugangswege zu angemessenem Schutz, Integration von Flüchtlingen. 2014 war bei einem Nothilfeeinsatz in Yida (Südsudan) im Einsatz, 2016 in Molyvos (Griechenland).
Dr. Christine TUSCHINSKY | Ethnologin
Christine Tuschinsky ist Ethnologin und hat in Medizinethnologie promoviert. Sie hat im Rahmen von Studien- und Forschungsaufenthalten mehrere Jahre in Südostasien verbracht und war lange in Forschung und Lehre an der Universität Hamburg, der Universität Bremen sowie der HAW tätig. Christine Tuschinsky ist zertifizierte Trainerin (Institut für Weiterbildung der Universität Hamburg), hat eine Ausbildung in systemischer Organisationsberatung (Como) und zahlreiche Fortbildungen im Bereich Kommunikation (Schulz von Thun) absolviert. Schließlich hat sie sich in der Erwachsenenbildung auf interkulturelle Fortbildungen für Mitarbeiter/innen des öffentlichen Dienstes, der Gesundheitsversorgung, der Jugendhilfe und der Sozialen Arbeit spezialisiert. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden: Diversity Management, Vielfaltskompetenz, interkulturelle Kommunikation, Gesundheit und Krankheit im Kulturvergleich sowie interkulturelle Organisationsentwicklung.
Jannik VEENHUIS | Islamwissenschaftler | Junge Akademie für Zukunftsfragen
Jannik Veenhuis hat Islamwissenschaft und Geschichte an der Universität Hamburg studiert, wo er derzeit seine Abschlussarbeit zur Gegenseitigen Wahrnehmung von Okzident und Orient verfasst. Er arbeitet als Referent und Workshoptrainer im Kontext Flucht und Migration und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fragen zur kulturellen Identität in Anlehnung an Postkoloniale Theorien.Jannik Veenhuis ist Vorsitzender des Vereins LIQA e.V., der die Begegnung und den Austausch zwischen Europa und dem arabischsprachigen Raum zum Ziel hat. Außerdem hat er die Co-Leitung der Jungen Akademie für Zukunftsfragen inne, die junges Engagement und eine kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der heutigen Migrationsgesellschaft fördert.
Franziska VOGES | passage gGmbH/ MIZ - Migration und Internationale Zusammenarbeit/ FLUCHTort Hamburg | Hamburg
Franziska Voges ist Mitarbeiterin bei der passage GmbH, einer gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit und Integration in Hamburg. Sie ist dort im Bereich Migration und internationale Zusammenarbeit tätig. Gemeinsam mit Maren Gag koordiniert sie durch Bund, Land und Europäischer Sozialfonds (ESF) geförderte Projekte zur Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteten. Diese operieren in dem unter dem Namen FLUCHTort Hamburg bekannten Netzwerk. Aktuell sind es die Projektverbünde FLUCHTort Hamburg 5.0 und Chancen am FLUCHTort Hamburg. Publikation: Maren Gag, Franziska Voges (Hrsg.): Inklusion auf Raten. Zur Teilhabe von Flüchtlingen an Ausbildung und Arbeit. Waxmann Verlag (Münster, New York) 2014.
Sophia WIRSCHING | Referentin für Migration und Entwicklung im Referat Menschenrechte und Frieden bei Brot für die Welt | Berlin
Sophia Wirsching hat Politische Wissenschaften, Soziologie sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte studiert. Seit 2009 arbeitet sie als Referentin für Migration und Entwicklung im Referat Menschenrechte und Frieden bei Brot für die Welt in Berlin. Unter anderem führt sie dort einen eigenen Blog: www.info.brot-fuer-die-welt.de/blog/sophia-wirsching.
Prof. Dr. Dr. h.c. Werner WEIDENFELD | u. a. Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung (CAP) der Ludwig-Maximilians-Universität München | Verschiedene Gastprofessuren, Autor
Werner Weidenfeld ist Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung (CAP) der Ludwig-Maximilians-Universität München, Rektor der Alma Mater Europaea der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Salzburg), Gastprofessuren an der Sorbonne (Paris), an der Remnin-Universität (Peking), an der Hebräischen Universität (Jerusalem), an der Zeppelin-Universität (Friedrichshafen), Träger zahlreicher Orden und Auszeichnungen, Autor von zahlreichen Büchern über die Einigung Europas, deutsche Außenpolitik, Zeitgeschichte. Quo vadis, Europa? Die Europäische Union findet keine Ruhe, sie driftet von einer Krise zur nächsten. Hiobsbotschaften stehen an der Tagesordnung, Zweifel an der Handlungsfähigkeit und Legitimation der Europäischen Union dominieren das allgemeine Bild. In vielen EU-Ländern ist eine Fluchtbewegung aus der Komplexität in die einfachste Formel des populistischen Extremismus sichtbar. Orientierungslosigkeit ist zum eigentlichen Kern des Problems geworden. Laut Werner Weidenfeld steht Europa am Beginn einer neuen Epoche und braucht nichts so sehr wie eine geistige Ordnung, eine Neukomposition der Führungsarchitektur. Hierfür fordert er mehr Transparenz, Legitimation, Bürgernähe und Partizipation.
Sieghard WILM | Pastor | St. Pauli Kirche, Hamburg
Pastor Sieghard Wilm, Dipl. Theol., geb. 1965 in Bad Segeberg, studierte in Heidelberg, Accra/Ghana und Hamburg evangelische Theologie und Ethnologie. Seit 2002 ist er Pastor der St. Pauli Kirche, Hamburg. Er ist Mitglied der Landessynode und der Theologischen Kammer der Nordkirche.
Charlotte Wohlfarth | Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, Berlin
Charlotte Wohlfarth hat Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Sozialanthropologie mit den Schwerpunkten Migration und Entwicklung an der University of Sussex (Großbritannien) studiert. Sie ist seit 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin des SVR. Zuvor war sie für das Goethe-Institut und den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Russland und der Ukraine tätig und betreute einen deutsch-russischen politikwissenschaftlichen Studiengang in Moskau. Derzeit beschäftigt sie sich v. a. mit der Steuerung von Migration und Integration und der Rolle der Bundesländer in der Flüchtlings- und Integrationspolitik.
https://www.svr-migration.de/mitarbeiter/charlotte-wohlfarth/
Sarah Wohlfeld | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. | Projektleiterin TRAIN, Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen
Sarah Wohlfeld ist seit Oktober 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen. Sie leitet dort ein Programm zur Förderung von Think Tanks im Westlichen Balkan (TRAIN) und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der EU-Erweiterungspolitik und den politischen Entwicklungen in Südosteuropa.
Zuvor war sie als Projektkoordinatorin für die Politische Plattform der Humboldt-Viadrina School of Governance tätig. Von 2010 bis 2013 betreute sie als Programmmitarbeiterin des Robert Bosch-Zentrums für Mitteleuropa, Osteuropa und Zentralasien der DGAP das privat-öffentliche Partnerschaftsprojekt „Diplomatenkolleg“ im Auswärtigen Amt. Als freie Mitarbeiterin arbeitete sie 2009 für die Heinrich Böll Stiftung und organisierte im Auswärtigen Amt Lehrgänge für Diplomatinnen und Diplomaten aus Bosnien-Herzegowina und Kosovo.
Sarah Wohlfeld studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Medienwissenschaft in Trier (Abschluss: Magister Artium) sowie Internationale Beziehungen und Sozialwissenschaften an der Karlsuniversität in Prag.
Dr. med. Areej ZINDLER | Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie | Ambulanzzentrum des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) GmbH, Flüchtlingsambulanz für Kinder und Jugendliche
Areej Zindler ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie mit tiefenpsychologischem Schwerpunkt. Sie ist gebürtige Palästinenserin und arbeitet seit mehr als zehn Jahren psychiatrisch und psychotherapeutisch in der Flüchtlingsambulanz am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE). Aktuell ist Fr. Areej Zindler ärztliche und fachliche Leitung der Flüchtlingsambulanz am UKE.