Wir haben viel vor: Infoblätter für Kirchenasyl und Unterstützung bei der Wohnungssuche

Nach einer Weihnachtspause hat unsere Unterstützungsarbeit beim IkA wieder angefangen. Wir helfen Geflüchteten weiterhin zweimal pro Woche (Montags 10-12 und Donnerstags 15:30-18:30) mit dem Erklären und der Beantwortung offizieller Briefe, unterstützen beim Asylverfahren, begleiten zu Behörden und Rechtsberatung…

Außerdem haben wir am 21.01 eine spannende Team-Sitzung gehalten, wo wir über die zukünftige Strategie des IkAs, sowohl kurz- als auch langfristig, gesprochen haben. Wir haben entschieden, bis Ende März Infoblätter über das Kirchenasyl zu recherchieren und zu schreiben, da wir bemerkt haben, dass es viel mehr Nachfrage dafür als Möglichkeiten gibt. Deswegen möchten wir mehr Informationen darüber teilen, sodass Geflüchtete selbst besser einschätzen können, wie die Chancen und Vorgehensweisen sind. Es bedeutet aber für uns ziemlich viele Recherchen und es ist nicht einfach, das Thema ausführlich und trotzdem zusammengefasst zu erklären.

Da wir auch bemerkt haben, dass immer mehr Geflüchtete zu uns auf der Suche nach Hilfe bei der Wohnungssuche kommen, werden wir auch dazu überlegen, was für eine Hilfe wir anbieten können. Leider haben wir nicht genug Zeit, um innerhalb des IkAs Geflüchtete persönlich damit zu beraten und zu unterstützen. Deswegen möchten wir schon existierende Angebote in Hamburg recherchieren und Kontakte mit ihnen knüpfen, um eventuell zusammen zu arbeiten und vielleicht ein passendes Angebot auf Tigrinya entwickeln zu können.

Es gibt auch Momente, die sehr belastend sind. Momentan unterstützen wir Frauen, die sehr schreckliche Dinge erlebt haben und unter schlimmen posttraumatischen Störungen leiden. So etwas können wir ohne psychologische Ausbildung natürlich nicht packen und kontaktieren in so einem Fall andere Organisationen, die mehr Erfahrung in dieser Richtung haben. Eine von uns hat auch die Chance gehabt, eine Geflüchtete zu der Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu begleiten. Es war sehr interessant zu sehen, was für Fragen gestellt wurden, wie die Übersetzer*innen bei der Anhörung arbeiten, wie die Angestellten beim BAMF sich mit der Geflüchteten verhalten, usw. Es wird uns in jedem Fall bei der Vorbereitung solcher Anhörungen mit den Geflüchteten helfen!

Wir fühlen uns langsam immer selbstständiger bei der Unterstützung der Geflüchteten, und die anderen Ehrenamtlichen und Angestellten des Projektes sind immer dabei, um uns zu helfen! Es macht immer Spaß und wir werden im nächsten Semester als Ehrenamtliche bei der Projekt dabei bleiben!

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