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Die Menschen freuen sich über die neue Mobilität.

Ich habe an einigen weiteren Überganben teilgenommen. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Menschen sich über die neue Mobilität freuen und zum Westwind-Container kommen, egal welches Wetter gerade herrscht.

Auch wenn gerade einmal keine Menschen vorbei kommen, um ein Fahhrad abzuholen, gibt es sehr viel zu tun. Es werden immer wieder neue Fahrräder gespendet, die durchgecheckt und repariert werden müssen. Auch in diesem Bereich habe ich über die Wochen immer wieder neue Dinge kennengelernt und konnte von der Kompetenz der anderen Freiwilligen profitieren.

Leider habe ich immer wieder terminliche Probleme und werde es auch in der Folge nicht mehr so oft zu den Treffen schaffen. Aber das Projekt Westwind war eine großartige Erfahrung für mich. Es hat mir großen Spaß gemacht, die Fahrräder wieder aufzubauen, und an die Menschen auszugeben und ihre Geschichten zu hören. Auch die Weswind-Kollegen sind alle super nett und engagiert. Sie haben mich als Teil ihres Projekts sehr sehr nett und mit offenen Armen aufgenommen, auch wenn ich eine sehr regelmäßige Teilnahme nicht realisieren konnte.

Die Hilfsbereitschaft ist wirklich beeindruckend!

Ich engagiere mich weiterhin in dem Projekt Westwind. Hier werden gespendete Fahrräder repariert und an Bedürftige ausgegeben. Ich konnte schon bei einigen Übergaben dabei sein und auch bei den Reparaturen helfen. Die Arbeit in dem kleinen Team macht Spaß und ich lerne auch in Bezug auf die Reparaturen viel dazu. Was die Abläufe betrifft, lebe ich mich ebenfalls langsam ein.

Am vergangenen Samstag war ich bei zwei Übergaben dabei – einmal kam ein Mädchen mit ihrem Vater. Sie spielt Fußball und braucht ein Rad, um zum Training zu kommen. Auch der Vater des Mädchens hat schließlich ein Rad bekommen und war sehr glücklich damit.

Der zweite Radfahrer war ein Junge. Auch für ihn haben wir ein schönes Rad gefunden. Am Ende des Tages kam dann noch eine Frau vorbei, die Schlösser und Ständer gespendet hat. Die Hilfsbereitschaft ist wirklich beeindruckend, bisher kam an jedem Samstag jemand vorbei, der Helme, Fahrradkörbe, Schlösser, Kindersitze oder eben ganze Fahrräder gespendet hat.

Schrauben lernen, Räder ausgeben…

Ich bin bisher leider erst zweimal dazu gekommen westwind zu besuchen. Beide Male war sehr schlechtes Wetter, was die Ausgabe der Räder etwas erschwerte. Bei Regen und Wind mussten die Abholer die Räder ausprobieren und sich für eins entscheiden, wobei die Probefahrten durch das nasse Wetter und die nasse Straße erschwert wurden. Einige der Abholer sind auch nicht gekommen, was aber nicht unnormal ist.

Nachdem alle Besucher ein Fahrrad bekommen hatten, sind wir in den Werkstattcontainer gegangen und haben hier einige Räder repariert. Franziska, die schon lange ein Teil von westwind ist, hat mir – und einem weiteren Freiwilligen, der neu zu westwind gestoßen ist – erklärt, wie bei der Reparatur der Räder vorgegangen wird. Continue reading

Was ich vorhabe…

Westwind ist ein Projekt, in dem gespendete Fahrräder wieder aufgebaut und an Bedürftige ausgegeben werden. In einer kleinen Containerwerkstatt neben der Rindermarkthalle arbeiten Freiwillige an den Rädern. Hier werden diese auch angepasst und ausgegeben. Wer ein Rad braucht, meldet sich per Mail an und bekommt einen Termin zugewiesen. Die Nachfrage ist so hoch, dass es zu Wartezeiten von bis zu mehreren Monaten kommen kann.

Ich habe mich als Einzige aus dem Seminar für dieses Projekt entschieden und mich bereits an die Verantwortlichen gewendet. Der erste Kontakt war sehr positiv. Ich wurde eingeladen, mir das Projekt einmal anzuschauen und zu der üblichen Ausgabezeit samstags von 16-19 Uhr vorbei zu kommen. Am Samstag habe ich dann zunächst die Helfer kennengelernt und war direkt bei einigen Ausgaben dabei, da an diesem Tag viele Bedürftige auf einmal gekommen sind.

Bis zum Ende des Semesters möchte ich gerne regelmäßig an den Ausgaben teilnehmen und mich auch im Bereich Reparatur weiter steigern, um eine echte Hilfe zu sein. Momentan gelingen mir Grundlagenarbeiten an Rädern, echte eigene Reparaturen kann ich aber noch nicht machen.

Schon beim ersten Treffen wurde aber deutlich, dass die Helfer sehr fähige Fahrradschrauber sind und ihr Wissen auch gerne weitergeben. Ich bin also zuversichtlich, dass ich auch in diesem Bereich etwas dazulernen und schließlich helfen kann. Weiterhin möchte ich gerne bei der Ausgabe mithelfen und den Angemeldeten ihre dringend benötigten Fahrräder zukommen lassen. Schon am ersten Termin wurde deutlich, dass viele dieses Angebot gerne wahrnehmen und über die neu gewonnene oder wiedererlangte Mobilität sehr dankbar sind – einige sind bereits zum wiederholten Mal angemeldet, da ihnen Räder geklaut wurden.