Category Archives: Schülerpaten

Fußballspielen, Ausflüge und gemeinsames Essen – nicht nur Büffeln am Schreibtisch (Team 1)

Die Schülerpatenschaften verfestigen sich und durch die regelmäßigen Treffen mit unseren Schülern hat sich inzwischen ein vertrautes Verhältnis aufgebaut. Natürlich ist es nicht immer mit Spaß verbunden den schwierigen Schulstoff durchzugehen. Manchmal kommen da auch wir Paten mit unserem Wissen an die Grenzen. Zum Glück gibt es aber das Internet und Lernmaterial, was hilfreiche und kreative Tipps enthält.

Auch der Austausch untereinander oder mit dem Team von Schülerpaten hilft, wenn wir manchmal unsicher sind, wie wir die Nachhilfe am besten gestalten sollen. Nicht zuletzt haben einige von uns auch Kontakt zu den Lehrern unserer Schüler aufgenommen, damit wir passend zum Unterricht unsere Hilfe gestalten können.

Natürlich sitzen wir aber nicht nur am Schreibtisch zusammen. Manche von uns treffen sich auch mal so mit ihren Paten und es wird etwas zusammen unternommen: Gemeinsame Spaziergänge, Fußball spielen etc.. Oder man trifft sich einfach zum quatschen verbunden mit etwas Leckerem zu essen und trinken.

Ende Januar hat das Team von Schülerpaten auch ein Tag im „Rabatzz“, Hamburgs größtem Indoor-Spielplatz für alle Schüler und Paten organisiert. Einige aus unserer Gruppe waren auch dabei und es hat total Spaß gemacht zusammen zu klettern, zu toben, Trampolin zu springen etc. Danach sind alle, die Lust hatten, noch zusammen Essen gegangen.

Das Semester ist zu Ende, aber alle von uns sind inzwischen in ihrer Patenschaft gut angekommen und wollen auch Paten bleiben und die Freundschaft zu ihren Schülern weiterentwickeln.

Läuft! Wir bleiben als Patinnen aktiv :) (Team 2)

Nachdem am Anfang noch etwas Schüchternheit und Unsicherheit bei uns allen da war, haben wir nun tolle Freundschaften gefunden und uns in unsere Rolle als Patinnen eingelebt.

Die Nachhilfestunden laufen soweit gut, auch wenn es teilweise Schwierigkeiten gibt Lücken im Schulstoff nachzuholen. Das nimmt z.T. viel Zeit in Anspruch und dabei kommen einige andere Fächer und Hausaufgaben zu kurz. Hier ist es natürlich nochmal wichtig ein gutes Mittelmaß zu finden und wichtige Sachen nicht außer Acht zu lassen.

Ende Januar hatten wir ein Winterfest mit allen Patinnen und Schülern zusammen. Leider konnten nicht alle von uns teilnehmen, aber trotzdem ist dies eine tolle Möglichkeit sich auszutauschen und zusammen auch mal Spaß zu haben und nicht nur zu lernen.

Wir werden alle das Projekt weitermachen und auch im nächsten Semester weiterhin bei Schüler&Paten aktiv bleiben.

Erste Erfolge (Team 2)

Mittlerweile wurden zwei Schüler erfolgreich an uns vermittelt und zwei weitere sind in Aussicht. Einige von uns warten noch auf eine Rückmeldung bzw. auf die Bestätigung des „Matching Termins“.

Unglücklicherweise gab es in der Vergangenheit Kommunikationsprobleme zwischen dem Verein und den Betreuern der Schüler. Stattdessen haben wir einen Workshop zum Thema Herausforderung von Geflüchteten besucht, um die zukünftige Zusammenarbeit zu erleichtern und ein tieferes Verständnis für die Situation unserer neuen Patenschüler aufzubauen.

Die bereits begonnenen Patenschaften funktionieren gut und der Schüler erzielt erste schulische Erfolge. Außerdem ist ein erster Ausflug zum Schlittschuhlaufen geplant. Es stehen Feedback-Treffen mit dem Verein auf dem Plan, um bisherige Fortschritte sowie eventuell auftretende Fragen und Probleme zu kommunizieren.

Wir hoffen auf einen guten Start ins Jahr mit unseren Schülern!

Die Paten sind gefunden – es kann losgehen! (Team 1)

Etwa zwei Monate sind vergangen, seit wir an dem Projekt „Refugees Welcome, aber wie“ teilnehmen und uns im Rahmen der Schüler& Paten für geflüchtete Kinder engagieren. Nachdem wir uns mit der Organisation über unsere und ihre Vorstellungen und Wünsche unterhalten und ausgetauscht hatten, mussten wir eine Weile darauf warten, dass ein passendes „Patenkind“ für uns gefunden wurde. Hier ging es primär um den Wohnort, da Hamburg ja wissentlich sehr weitläufig ist und man schon mal gut eine Stunde in der Bahn verbringen kann, um von A nach B zu gelangen. Damit es dazu neben der etwa 90-minütigen Nachhilfe nicht kommt, wurde unser „Matching“ unter anderem durch diesen Faktor beeinflusst. Andere Faktoren waren Alter und Geschlecht.

Inzwischen haben wir alle unser „Patenkind“ kennengelernt, und für einige von uns ist die Nachhilfe beziehungsweise der Austausch schon in eine erste Runde gegangen. Dadurch, dass diese Verknüpfungen von Schüler und Pate wohl überlegt sind, hat es leider etwas gedauert, bis es zu einem ersten Treffen kam. Doch umso glücklicher sind wir, dass es nun endlich losgehen kann und ein Austausch stattfindet.

Die nächsten Schritte für die kommende Zeit sind, den/ die Schüler/in besser kennenzulernen und eine Beziehung zu ihm/ihr aufzubauen. Natürlich sind Lernfortschritte wünschenswert, doch nicht um jeden Preis erzwingbar, da es vor allem um eine harmonische Zeit und um das Wohlfühlen des Kindes geht, auf das man spezifisch eingehen muss.

Was wir vorhaben… (Team 2)

Wir fünf haben uns dazu entschieden, uns im WiSe 17/18 bei den „Schüler & Paten“ zu engagieren. Schüler und Paten ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich Studierende und junge Berufstätige ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche, die neu nach Deutschland gekommen sind, engagieren. Viele von ihnen besuchen die sogenannten Internationalen Vorbereitungsklassen (IVK), um zunächst die deutsche Sprache zu erlernen und sich in das deutsche Schulsystem einzugliedern.

Der Verein besteht hauptsächlich aus ehrenamtlichen Mitarbeitern und wurde im Sommer 2015 in Hamburg gegründet. Ziel ist es mithilfe einer Partnerschaft den jungen Zuwanderer*innen Bildungschancen zu ermöglichen und diese zu verbessern.

Für Schulmaterial und Freizeitaktivitäten stellt der Verein Gelder zu Verfügung. Nach der Online-Anmeldung und dem Ausfüllen eines Fragebogens wurde mit uns Kontakt aufgenommen und ein individuelles Kennenlerngespräch vereinbart. Während des Gesprächs hat sich der Verein detaillierter vorgestellt und auch wir haben unsere Vorstellungen und Motivationsgründe erläutert.

Desweiteren haben wir eine rechtliche Selbstverpflichtung zum Schutz des Kindes unterschrieben. Außerdem wurden wir über das weitere Vorgehen informiert, zum Beispiel über die Notwendigkeit einer Beantragung eines Führungszeugnisses.

Auf Basis dieses Treffens wird im weiteren Verlauf (innerhalb der nächsten zwei Wochen) ein „Matching“ mit einem/einer Schüler/in stattfinden. Anschließend werden wir ein gemeinsames Gespräch mit dem/der Schüler/in sowie einem/einer Vertreter/in des Vereins planen. Voraussichtlich werden wir pro Woche circa 90 Minuten gemeinsam verbringen und den/der Schüler/in bei Schulaufgaben und alltäglichen Belangen und Problemen unterstützen.

Hiervon erhoffen wir uns, dass sich einerseits die schulischen Leistungen verbessern sowie der Einstieg in das Schulsystem erleichtert wird. Andererseits möchten wir gemeinsame Freizeitaktivitäten unternehmen und nebenbei die Deutschkenntnisse ausbauen. Toll wäre es, wenn sich im Laufe der Zeit eine Freundschaft entwickeln würde.

Was wir vorhaben… (Team 1)

Seit 2015 besteht der gemeinnützige Verein „Schülerpaten Hamburg e.V.“. Dieser Verein vermittelt Patenschaften zwischen Studierenden oder jungen Berufstätigen und zugewanderten SchülerInnen. Über den Zeitraum von mindestens einem Jahr wird der Schüler durch eine wöchentliche 90 minütige Nachhilfe von dem Paten begleitet. Darüber hinaus kann der Schüler in allen Bereichen des alltäglichen Lebens, von der Freizeitgestaltung bis zum Arzt- oder Behördenbesuch betreut werden.

Ein weiteres Ziel ist die Durchführung eines gemeinsamen Ausflugs im Monat. So hat der Pate die Möglichkeit einen tieferen Einblick in das Leben seines Patenschülers zu bekommen und im Idealfall eine Beziehung zu dem Schüler und seiner Familie aufzubauen.

Im Rahmen des Seminars „Refugees welcome – aber wie?“ der Universität Hamburg haben wir uns entschlossen bei diesem Projekt mitzuwirken. Hierfür haben wir uns auf der Homepage „Schülerpaten“ angemeldet, und nach kurzer Zeit wurde Email-Kontakt mit einem Mitarbeiter aufgebaut und ein erstes Kennlerntreffen vereinbart.

Dieses Treffen fand in einem Café statt, wo jeder Einzelne von uns sich mit einem Mitglied von \“Schülerpaten\“ getroffen hat. Wir bekamen dort noch einmal ausführliche Informationen über das Programm, den Ablauf aber auch über den Umgang mit möglichen Problemen während der Patenschaft. Außerdem wurden wichtige Daten und unsere persönlichen Wünsche und Vorstellungen aufgenommen. Beispielsweise kann man anmerken, welche Altersgruppen oder Schulfächer einem für die Patenschaft am liebsten wären. Dieses Gespräch dauerte ca. eine Stunde und motivierte und bestätigte uns in unserem Vorhaben.

Als nächsten Schritt mussten wir nun ein Führungszeugnis beim Bürgeramt beantragen. Nun warten wir, bis „Schülerpaten“ sich bei uns meldet und einen passenden Schüler zum sogenannten „Matching“ vorschlägt. Anschließend wird erneut ein Treffen vereinbart, diesmal mit dem Schüler und gegebenenfalls seiner Familie, um sich gegenseitig kennenzulernen und herauszufinden, ob man zueinander passt.

Am 11.11. bietet der Verein außerdem einen Workshop zum Thema „Herausforderungen von Geflüchteten und Grundlagen des Asylrechts“ an, den einige von uns bereits zur ersten Vorbereitung auf die kommende Tätigkeit wahrnehmen werden.

In Bezug auf die gesellschaftliche Wirkung setzt sich „Schülerpaten Hamburg e.V.“ die Bildungsgerechtigkeit und die Inklusion der zugewanderten Schüler als Ziel. Durch unsere Mitwirkung in diesem Projekt erhoffen wir uns, die Integration zu erleichtern oder überhaupt erst möglich zu machen, indem wir dabei helfen, Sprachbarrieren abzubauen und damit sowohl Bildung, alltägliches Leben als auch eine gesunde Entwicklung der Persönlichkeit zu erleichtern. Durch den intensiven und regelmäßigen Austausch können beide Seiten viel voneinander lernen und profitieren und vielleicht sogar eine Freundschaft entstehen lassen, die auch unabhängig des Seminars und des Vereins weiter fortdauern kann.