Category Archives: Bergstedt! Anpacken, wo nötig

Die BewohnerInnen kommen, wenn sie Hilfe brauchen

Mein Wunsch für den weiteren Verlauf hat sich erfüllt. Es kommen nun einige TeilnehmerInnen regelmäßig und man kommt jedes Mal einen Schritt weiter. Es passiert auch oft, dass wir bei Steuerangelegenheiten und der Übersetzung von offiziellen Briefen helfen.

Die BewohnerInnen wissen nun, dass es uns gibt und dass sie zu uns kommen können, wenn sie bei irgendwas Hilfe brauchen. Zur Not vermitteln wir sie weiter. Die Entwicklung freut mich sehr 🙂 Ich bin gespannt auf weitere Deutschstunden.

Erfreuliche Entwicklungen

Was gibt es Neues zu berichten? Eigentlich läuft alles seine gewohnten Bahnen. Es kommen nun auch WiederholungstäterInnen, mit denen man jede Woche übt oder einfach nur Spiele spielt und dabei ins Gespräch kommt.

Besonders erfreulich sind zwei junge Mädchen, die in kürzester Zeit Deutsch gelernt haben und bei uns mit Hilfe ihre Hausaufgaben machen. Bei den beiden ist man nur noch eine minimale Stütze und hilft in besonderen Situationen. Diese Entwicklung freut uns sehr. Mit einem jungen Mann aus Bulgarien habe ich auch über seine berufliche Perspektive gesprochen und ich möchte ihn gerne auf diesem Weg ein wenig begleiten. Er scheint ein bisschen planlos, aber er versicherte mir wiederzukommen und das Thema mit mir zu vertiefen. Es bleibt weiter spannend…

 

Zur Sache: Deutschunterricht in der Unterkunft

Meine Hilfe wurde beim Deutschunterricht gebraucht und so fuhr ich letzte Woche zur ersten Deutschstunde in der Unterkunft Volksdorfer Grenzweg. Am Anfang kam leider keiner, obwohl wir für unsere „Nachhilfe“ geworben hatten, aber wir haben die Zeit genutzt und die folgenden Termine im Team besprochen.

Erfreulicherweise waren am Ende drei Teilnehmer gekommen. Mit einem Mann habe ich ein Beschwerdeschreiben für seinen B2-Test geschrieben. Natürlich kam es auch vor, dass wir einfach in der Runde mit allen gequatscht sowie gelacht haben und am Ende haben wir den Wortschatz der Teilnehmer um das Wort „Klugscheißer“ erweitert. Für die nächsten Termine hoffe ich, dass die Teilnehmer und hoffentlich auch Teilnehmerinnen regelmäßig kommen.

Ich freue mich auf die nächsten Termine…

Was ich vorhabe…

Mit vielen Ideen, die mir im Laufe des letzten Semesters bei meinem Projekt für „Refugees welcome, aber wie?“ gekommen waren, habe ich mich an zwei Flüchtlingsunterkünfte in meiner Nähe gewandt. Ich wollte dort mitwirkten, wo sich der meiste Bedarf widerspiegelt. Durch eine Kommilitonin konnte ich zu einer Verantwortlichen Kontakt herstellen. Sie sagte mir, dass in einer Unterkunft ein Deutschkurs schwächelt und sie dort meine Hilfe dringend benötigen. Daher habe ich mich entschieden, dort in der Gruppe beim Erlernen von Deutsch zu helfen. Mein Einsatz startet nächste Woche. Fortsetzung folgt…