Author Archives: corneliaspringer

26.11.2017 – Workshop

OUR WHITENESS WITHIN. EINFÜHRUNG IN DIE CRITICAL WHITENESS FÜR BPOCS

Referent/Trainer: Tsepo Bollwinkel (tsepo-bollwinkel-empowerment.de)

Zeit: 10 bis 17 Uhr / Raum: „Ros e.V. im reh.“, Rehhoffstraße 1-3

Im Gegensatz zu (insbesondere in Deutschland) verbreiteten Sichtweisen ist die Critical Whiteness Schwarzes Wissen, eine Schwarze Wissenschaft. Außerhalb einer insulären Academia gibt es jedoch in Deutschland so gut wie keinen Zugang zu diesem ureigenen Wissen für Schwarze Menschen und People of Color, schon gar nicht in geschützten und respektvollen Räumen.

Der Workshop Our Whiteness Within will einen solchen geschützten und respektvollen Raum schaffen, in dem die Teilnehmenden ihr persönliches Wissen um Whiteness teilen, gemeinsam eine systemische Vertiefung erfahren und Strategien des Widerstands erarbeiten.

Inhalte:

  • Critical Whiteness als Schwarzes Wissen
  • Weißsein, die unausgesprochene Norm
  • Phänomene des Weißseins
  • historische und sozialpsychologische Einordnung
  • Identitätsbildung und Internalisierung
  • Reflektion eigener weißer Identitätsanteile
  • Dekolonisation als Aufgabe der Kolonialisierten

Hier geht’s zum Materialordner (passwortgeschützt, nur für Teilnehmer*innen des Workshops)

9.12.2017 – Workshop

Alternative Wohnkonzepte für urbane Räume. Tiny Houses als Lösungsvorschlag

Referent: Van Bo Le Mentzel

Nach einem kreativen Warm-up zum Kennenlernen, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst mit Hintergrundwissen rund um die Entstehung und Entwicklung der Tiny Houses versorgt. Van Bo Le Mentzel präsentierte u.a. seine partizipativen Berliner Projekte Tiny House University, StuStuHome und Hotel Lagesu, die durch das Tiny House- Konzept inspiriert wurden.

Während im zweiten Teil des Workshops einige gemeinsam mit Van Bo eigene Tiny Houses entwarfen, bewiesen andere ihr handwerkliches Geschick und bauten insgesamt 4 Modelle des Berliner Hockers.

13.01.2018 – WORKSHOP

Street Art. Mit Farbe gegen soziale Missstände

Zeit: 10 bis 18 Uhr

Die Teilnehmerinnen nahmen zunächst an einem kleinen Street-Art-Rundgang teil und bekamen eine kurze Einführung in die Geschichte und soziale Wirkung von Street Art.

Im Anschluss wurden sie selbst aktiv und entwickelten individuell eigene Street Art-Produkte, die sie am Ende natürlich mit nach Hause nehmen durften.

Workshopleitung: Frank Funk (Street Art School auf St. Pauli) & Manuel Albrecht (fair_bock(t) e.V.)

Dieser Workshop wurde durch die freundliche Unterstützung von fair_bock(t) e.V. möglich.

20.01.2018 – Workshop

Critical Whiteness – Weißsein erleben. Kritische Begegnung mit einem Privileg

Der Tagesworkshop ist eine kompakte Einführung in das unbekannte Phänomen Weißsein, seine Geschichte und seine Folgen. Die Teilnehmenden erhalten die Chance, einen nicht immer angenehmen Blick in einen Spiegel zu werfen – den Spiegel einer nichtweißen Sicht auf ihr Weißsein. Am Ende des Tages haben hoffentlich alle die Ermutigung erfahren, sich mit ihrer eigenen weißen Identität, mit den gesellschaftlichen Ausprägungen weißer Vorherrschaft und mit Wegen aktiver persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung weiter intensiv auseinanderzusetzen.

Referent: Tsepo Bollwinkel

Hier geht’s zum Materialordner (passwortgeschützt, nur für Teilnehmer*innen des Workshops)

ABSCHLUSSVERANSTALTUNG AM 31. Januar 2018

Hallo zusammen!

Wie in der Sitzung am Mittwoch besprochen, gestalten wir die Abschlussveranstaltung am 31. Januar 2018 gemeinsam. Der Ablauf sieht wie folgt aus:

16:15 Uhr: Treffen im Seminarraum (VMP 5, wie gewohnt)

  • Blitzlicht-Runde: Wie sieht der aktuelle Stand in den Projekten aus?
  • Welche Teams stellen sich und ihr Projekt am Abend nach der Lesung mit Firas kurz vor? (maximal 3-5 Minuten pro Team!)

17:30 Uhr: Umzug zum Hauptgebäude (ESA 1, Hörsaal B)

  • Aufbau von Getränken und Snacks
  • Vorbereitung des Raums
  • Technik-Check mit den Teams, die eine Präsentation, Film o.ä. vorführen wollen
  • Technik-/ Sound-Check mit Firas Alshater

18:15 Uhr: Lesung Firas Alshater

  • Moderation durch Phoebe/ Cornelia
  • Diskussion mit dem Publikum im Anschluss

19:45 Uhr: Mini-Präsentationen der Studierenden-Teams

  • Kinderbetreuung/ Spielevormittag
  • ikA
  • Film-Team
  • Women’s Health

20:15 Uhr: Umtrunk und Austausch

  • gemeinsamer Umtrunk mit allen Gästen
  • Unterschriftensammlung
  • Verteilen von Flyern oder Infos zu euren Projekten, wenn ihr wollt
  • ggf. Buchverkauf und -signieren (Firas)

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend. Bringt gute Laune mit 🙂 Wenn ihr noch Fragen habt, ruft an: 040/42838-4046 oder schreibt eine Mail: cornelia.springer@uni-hamburg.de

Stakeholder

Liste mit Stakeholdern für Unterstützung bei einer Petition zur Verstetigung des Programms „Engagementförderung durch universitäre Lehre“

50-001

  • Praxispartner aus allen Semestern
  • Flüchtlingslotsen
  • Welcome to Barmbek/ ikA
  • Schülerpaten
  • Sprachbrücke
  • IVK
  • Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) GmbH/ Sarah Wohlfarth
  • UNHCR
  • flucht.punkt/ Claudius Brenneisen
  • Nordkirche + Junge Akademie für Zukunftsfragen/ Paul Steffen + Jannik
  • filia. die frauenstiftung/ Tanja Chawla
  • Andreas Speit
  • KOP
  • Zentraler Koordinierungsstab Flüchtlinge/ Dr. Holger Riemer
  • Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V./ Sarah Wohlfeld
  • Firas Alshater
  • Hussam/ Flüchtlingmagazin

50-002

  • Hinz und Kunzt: Jonas Füllner
  • Alimaus: Christiane
  • Haus Jona/ Peter Bachmeier
  • Winternotprogramm/ f&w/ Wollberg
  • Bezirksamt Mitte/ Falko Droßmann
  • Hoffnungsorte/ Leitung
  • Herz As/ Andreas Bischke
  • KIDS/ Burkhard Czarnitzki
  • Drob Inn/ Peter Möller
  • Caritas (+ HAW)/ Andrea Hniopek
  • Uni Hamburg/ Matthew Braham
  • Diakonie/ Johann Grashoff
  • Institut für Engagementförderung/ Matthias Pregla
  • Dominik Bloh
  • Aktivoli/ Bernd Schäfertöns

Allgemein

  • Studierende/ Teilnehmer
  • ASta
  • Eimsbütteler Nachrichten?
  • Kirchenradio?
  • HAW
  • HCU
  • Van Bo
  • Helmut-Schmidt-Universität
  • BASFI
  • Rosa Luxemburg Stiftung
  • Friedrich Naumann Stiftung
  • Stadtkultur
  • BBE
  • 19NEUNZEHN
  • Jörn Westphal/ BASFI
  • f&w Zeidler
  • ÖRA/ Hartges

 

17.01.2018: Seminar kommende Woche, Abschlussveranstaltung am 31.01.2018

Seminar am 24.01.2018: Berichte von den Exkursionen und Updates aus den Projekten

Kommende Woche besprechen wir die Exkursionen aus diesem Semester nach. Schaut euch zur Vorbereitung schon mal die Dokumentationen auf dem Blog an. Diese dienen als Gedankenstütze, sodass ihr im Plenum von eurer Exkursion berichten könnt: https://refugees-welcome.blogs.uni-hamburg.de/exkursionen-wise-2017-18/

  • Welche Anlaufstelle habt ihr besucht?
  • Mit wem habt ihr gesprochen?
  • Was möchtet ihr den anderen von eurer Exkursion berichten?

Letzte Semesterwoche: „Ich komm auf Deutschland zu“ – Lesung mit Firas Alshater

In der letzten Semesterwoche haben wir mit Firas Alshater nochmal einen spannenden Gast – und freuen uns, wenn ihr potentiell Interessierte zu der Veranstaltung einladet. Gebt gerne den Link weiter: https://refugees-welcome.blogs.uni-hamburg.de/ich-komm-auf-deutschland-zu-firas-alshater/

Im Anschluss an die Lesung gibt es einen kleinen Umtrunk, um auch mit unseren außeruniversitären Zuhörer/innen auf das gemeinsame Wintersemester anzustoßen.

Beiträge auf dem Blog

Alle Projekte sollten bereits vor Weihnachten einen neuen Beitrag eingereicht haben. Bei einigen fehlt dieser noch. Bitte holt das Hochladen von Text und Fotos (!) bis spätestens Montag, 22. Januar 2018 nach.

Noch zwei freie Plätze!

Beim Critical-Whiteness-Workshop am Samstag gibt es noch zwei freie Plätze. Bei Interesse bitte Mail an cornelia.springer@uni-hamburg.de

„Ich komm auf Deutschland zu!“ – Interaktive Lesung am 31.01.2018 mit Firas Alshater

31. Januar 2018, 18-20 Uhr, c.t.
Universität Hamburg, Hauptgebäude
Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal ESA B

Firas Alshater ist ein ganz normaler Berliner mit Hipsterbart und Brille, ein Comedian und erfolgreicher YouTuber. Nur, dass er bis vor zwei Jahren in Syrien für seine politischen Videos sowohl vom Assad-Regime als auch von Islamisten verhaftet und gefoltert wurde. 2013 erhielt er ein Visum für Deutschland, und seitdem versucht er seine neue Heimat zu verstehen.

In einer interaktiven Lesung und anschließenden Diskussionsrunde stellt Firas sein erstes Buch vor, in dem er seine Erlebnisse in Deutschland witzig, tragikomisch, offen und immer liebenswert frech beschreibt.

Im Anschluss an die Lesung sind alle Gäste und Teilnehmer/innen des Studienprogramms herzlich zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.

Flyer zum Download: Einladung zur Veranstaltung

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit statt.

(Das Foto ist von Lutz Jaekel, veröffentlicht in der Neuen Westfälischen, Quelle: goo.gl/xHBC2v)

Fragebogen, persönliches Gespräch und Führungszeugnis… alle Formalien erledigt – jetzt kann es losgehen!

Mittlerweile haben wir alle erfolgreich ein Kennenlerngespräch bei der Diakonie gehabt. Zusammen oder alleine haben wir uns mit Anja oder Nancy getroffen und durchgesprochen, was genau uns erwartet. Das heißt zum einen was genau von uns erwartet wird, wie zum Beispiel eine Schweigepflicht, als auch wie uns die Diakonie hilfreich zur Seite steht bei Problemen und Fragen.

Vor dem Gespräch haben wir alle Fragen über uns selbst beantwortet, welche dabei helfen sollen, uns leichter zu einer passenden Begleitung zuzuordnen. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, haben wir den Vertrag unterschrieben. Im Weg standen einigen von uns ab dann nur noch die Beantragung und anschließend die Einreichung des Führungszeugnisses.

Nachdem all die Formalien erledigt sind, können wir nun endlich beginnen als Flüchtlingslotsen tätig zu werden. Für ein paar von uns wurde es sogar schon ernst. Einige wurden bereits für eine Begleitung angefragt und Aileen und Ronja konnten bereits erfolgreich gematcht werden. Bei beiden Begleitungen wurde bereits schnell klar, vor welchen Herausforderungen wir wahrscheinlich noch öfter stehen werden. Sprachbarrieren oder fehlerhafte Koordinierung sind nur einige der Probleme. Auch wenn man vor der Begleitung alle nötigen Informationen erhält, so weiß man doch nie ganz, was einen erwartet. Mit einer positiven Einstellung und Offenheit gegenüber neuen Situationen werden wir gespannt die nächsten Matches abwarten.

Fortschritte bei der Raumsuche – und sogar Zusage finanzieller Unterstützung!

Momentan ist unsere Hauptaufgabe passende Räumlichkeiten für unser Projekt zu finden. Bei unserem Treffen mit „Wir für Niendorf“ kamen wir leider nicht auf einen Nenner, da sie uns lieber in ihrem bestehenden Projekt integrieren wollten anstatt uns die Möglichkeit zu geben unser eigenes Projekt zu verwirklichen.

Deshalb haben wir unterschiedliche Einrichtungen und Institutionen für Räumlichkeiten angefragt und bisher nur von Caritas eine Antwort bekommen. Diese fiel dafür sehr positiv aus und am kommenden Mittwoch haben wir einen Termin für ein Gespräch und können uns deren Räumlichkeiten ansehen.

Außerdem waren wir am Freitag den 24.11. beim Arbeitskreis Refugee in der Geschäftsstelle von St. Pauli. Dort haben wir unser Projekt vorgestellt. Wir haben viele Vorschläge für die Anfrage von Räumlichkeiten bekommen sowie die Vermittlung zu Leyla Öhlrich, welche schon ein ähnliches Projekt wie unseres leitet, mit der wir gerne in Kontakt treten wollen.

Zusätzlich wurde uns von AK Refugee die finanzielle Unterstützung für mögliche Kosten bei unseren Ausflügen zugesagt. Wir hoffen nun, dass das Treffen mit Caritas erfolgreich verläuft und wollen sobald die Räumlichkeiten feststehen einen festen Termin für die Nachhilfe anbieten.

Wir müssen ein neues Treffen zur Vereinsgründung vereinbaren

Seit dem letzten Bericht ist in der Vereinsgründung leider nicht so viel passiert, wie ich es mir erhoffte. Am Sonntag, den 19.11 war in der „Welcome Lounge“ das offizielle Gründungstreffen geplant. Da ich an dem Tag einen wichtigen Termin hatte, war ich leider verhindert. Hannah und Ulli berichteten mir im Nachhinein, dass viele der Mitglieder zu spät kamen und einige Personen, welche ein bestimmtes Amt übernehmen wollten, gar nicht erst kamen.

Der Vorgang der Vereinsgründung sieht vor, innerhalb einer Mitgliederversammlung mindestens 7 Mitglieder zu vereinen und dabei den Vorsitzenden (eventuell einen zweiten), den Schriftführer und den Kassenwart zu ernennen. Dieses Treffen muss nun erneut geplant werden. Somit lautet nun die nächste Aufgabe einen neuen und verbindlichen Termin zu finden.

Ein positives Erlebnis der letzten zwei Wochen war die Teilnahme an einer Demonstration gegen das Eritreische Regime am 11. November. Auf der ganzen Welt wurden in diesem Zeitraum Demonstrationen aufgrund einer aktuellen Inhaftierung eines 90-jährigen Imams gestartet. Um meine Solidarität zu bekennen, war es mir eine Freude, die Eritreer von der Sternschanze bis zum Hauptbannhof zu begleiten. Aufgrund der guten Vorbereitung von Marvin und Alamin, waren wir mit vollem Equipment ausgestattet. Mit vielen lauten Sprüchen wie „down down Isaias“, „Freedom for Eritrea“ und einigen Flyern, die Nola und ich am Donnerstag zuvor vorbereitet hatten, sorgten wir in der Hamburger Innenstadt für Aufmerksamkeit.

Des weiteren half ich in den letzten Wochen den Kollegen im Büro der „Welcome Lounge“. Dort schrieb ich, zusammen mit Nola einige Briefe an Jobzentren und Anwälte.

Wettkampfteilnahme: X´ite Fight Night in Trittau bei Hamburg

Inzwischen bin ich bei unserem Projektträger, der BürgerStiftung Hamburg, gewesen um mich als neuer Teil des Projektes vorzustellen. Des Weiteren habe ich einen neuen Text für die Präsentation des Projekts auf der Homepage des Gorilla Gym geschrieben.

Sportlich lag der Schwerpunkt der letzten Wochen auf der Vorbereitung eines unserer afghanischen Wettkämpfer auf eine Veranstaltung am 25.11.2017. Neben den Trainings- und Sparringseinheiten in der Vorbereitung geht es hierbei besonders um das Betreuen am Wettkampftag. Die Verpflegung nach dem Wiegen, das Aufwärmen, aber besonders auch das Beruhigen, Ermutigen und Motivieren unseres Sportlers.

Neben der sportlichen Herausforderung soll natürlich auch der Spaß am Wettkampf und der Veranstaltung im Vordergrund stehen. Bei der X´ite Fight Night in Trittau bei Hamburg stieg unser Schützling für seinen dritten Kampf nach K-1 Regeln in den Ring. Er verlor zwar nach Punkten, lieferte sich aber einen spannenden und zum Glück verletzungsfreien Wettkampf gegen einen erfahreneren Gegner. Ein kleiner Rückschlag, aber wir kommen wieder!

Als nächste Schritte stehen nun weitere Vorbereitungen für anstehende Veranstaltungen, sowie das Planen einiger Gruppenunternehmungen an. Des weiteren soll bald auch der mittlerweile veraltete Text bezüglich des Projekts auf der Webseite der BürgerStiftung aktualisiert werden.

Die Arbeit macht Spaß! Manchmal hapert es im Ablauf an der Informationsweitergabe (Team 1)

Seit dem letzten Bericht haben wir uns gut in die Arbeit der Beratungsstelle des Interkulturellen Austauschs (ikA) in der Welcome Lounge in Barmbek eingearbeitet. Wir haben bereits jede_r Geflüchtete entweder zur Behörde oder zu anderen Terminen begleitet und konnten in der Beratungszeit viel von den anderen Berater_innen dazu lernen und sie in ihrer Arbeit unterstützen. Alle verstehen sich gut und es ist ein angenehmes Arbeitsumfeld.

Die Geflüchteten, die mit ihren Anliegen zu uns kommen, sind auch alle sehr freundlich und geduldig, sodass die Arbeit im ikA Spaß macht. Schwierigkeiten treten manchmal auf, wenn Geflüchtete nicht alle ihre Unterlagen mitbringen, oder einige Geschehnisse nicht berichten, und wir uns dann um etwas kümmern, was aber andere Informationen gebraucht hätte, um es ordentlich zu erledigen. So kann es vorkommen, dass man mal umsonst einen Anruf macht oder zur Behörde geht.

Wir haben auch gemeinsam mit den anderen Mitarbeiter_innen bemerkt, dass es manchmal an Organisatorischem unsererseits hapert. Zum Beispiel ist uns aufgefallen, dass wir keinen guten Überblick über die Unterlagen der Geflüchteten haben und dass wir manchmal zu einer anderen Beratungsstelle gehen, um Informationen zu bekommen, die diese leider nicht haben. Beides ist ein Mangel an Informationsweitergabe.

In Zusammenarbeit mit dem Rest des Teams beim ikA haben wir zusammen überlegt, wie wir solche Probleme lösen können bzw. wie wir unsere Online-Cloud besser nutzen können. Wir haben bereits angefangen, unsere Datenbanken zu überarbeiten und fehlende Dinge hochzuladen und zu sortieren, sodass wir in Zukunft effizienter arbeiten können.

Unser Ziel, uns weiter einzuarbeiten und besser über Asylrecht informiert zu sein, besteht weiterhin und wir sind alle auf einem guten Weg selbstständig Arbeiten zu übernehmen und hoffentlich auch irgendwann komplett selbstständig Fälle bearbeiten zu können.

Weihnachtsfeier im Café am 21. Dezember 2017!

Wir integrieren uns immer mehr in die Orga-Treffen des Cafés, das bedeutet: Sachen fürs nächste Café besorgen oder vorbereiten, das letzte Café reflektieren, neue Ideen einbringen und neue Aktivitäten für die Treffen erarbeiten.

Im Prinzip verläuft die Café-Arbeit, wie wir es uns vorgestellt haben. Die zeitliche Planung der Orga-Treffen hat sich als schwierig erwiesen. Jedoch haben wir einen guten Kompromiss gefunden, indem wir eine „Gleitzeit“ eingeführt haben. Beim letzten Refugee-Welcome-Café gab es zeitliche Überschneidungen mit einer anderen Veranstaltung in den anliegenden Räumlichkeiten. Wir hatten also das Problem, dass wir die meiste Zeit am Tresen gestanden haben und die Gäste der anderen Veranstaltung bedienen mussten

Während der Café-Abende fällt es uns immer leichter mit den Geflüchteten ins Gespräch zu kommen, Tipps zu geben, Fragen zu beantworten und Spiele zu spielen. Zur Zeit planen wir die Weihnachtsfeier des Cafés (21.12.2017). Wir erstellen weihnachtliche Playlists, sammeln Spiele-Ideen, planen das Buffet und freuen uns auf den besinnlichen Abend. Nächste Woche findet das letzte reguläre Refugees-Café statt, welches wir schon geplant haben.

Der neue Schwimmkurs ist das Highlight in der Woche

In den letzten Wochen hat sich einiges getan. An einigen Stellen sind wir weiter gekommen, anderswo liegen noch einige Steine im Weg bis zum Ziel. Mein Mentee hat sich mit meiner Unterstützung für ein Azubi-Stipendium für Menschen mit Migrationsgeschichte beworben. Leider wurde er nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, da er „dank seines Abiturs und durch das Azubi-Mentoring das Stipendium nicht so sehr brauche, wie andere Bewerber_innen“.

Mehr Glück hatten wir bei dem Thema Hobbys! Endlich haben wir einen passenden Schwimmkurs gefunden. Der Kurs (Anfängerkurs für Erwachsene) ist nun ein wöchentliches Highlight in seinem Arbeitsalltag. Bei einem Besuch im Friseursalon konnte mein Mentee mir seinen Ausbildungsplatz vorstellen. Die Chefin lobt seine Zuverlässigkeit und Freundlichkeit. Sie ist allerdings mit meinem Mentee einer Meinung, dass zusätzlicher Deutschunterricht für ihn notwendig sei. Deshalb sind wir jetzt auf der Suche nach einer/m Deutschlehrer_in, der oder die sich einmal in der Woche mit meinem Mentee trifft, um z.B. Kundengespräche mit ihm zu üben.

Über eine Anti-Diskriminierungsberatungsstelle sind wir dabei, ein Schreiben an die Bank zu richten, die meinem Mentee den Wechsel zum Azubi-Konto auf Grund seiner Aufenthaltsgestattung verwehrt hatte. Darin bitten wir die Bank um eine Stellungnahme. Ich bin sehr gespannt, wie die Antwort ausfällt.

Beim Ziel eine Wohnung zu finden mussten wir auf Grund seiner Aufenthaltsgestattung zurückrudern. Als Azubi fällt er aus dem Leistungsbezug des Sozialamtes heraus. Wegen seiner Gestattung kann er aber nicht Kunde des Jobcenters werden. Deshalb finanziert er sich momentan durch seine Ausbildungsvergütung und Bundesausbildungsbeihilfe (BAB). Das Geld reicht nicht für eine eigene Wohnung. Wir wollen mit den neuen Sozialarbeiter_innen der Unterkunft beraten, ob er nicht ein Einzelzimmer bekommen könnte.

Da hilft nur lesen, lesen und sprechen, sprechen!

In meinem Projekt läuft weiterhin alles gut! Ich gehe regelmäßig jeden Donnerstag von 16-18 Uhr in den Hausaufgabenclub in die Unterkunft und arbeite mit den Schulkindern.

Momentan stehen bei den älteren (12-jährigen) Kindern viele Klausuren an, weshalb wir unglaublich viel lernen müssen. Klappt soweit aber wirklich gut! Mit der Sprache haben viele kaum noch Schwierigkeiten. Einige allerdings schon, da hilft nur lesen, lesen und sprechen, sprechen!

Ziele und Herausforderungen haben sich ehrlich gesagt nicht verändert, weil ich das ja schon seit einiger Zeit mache.

Wöchentliches Treffen, Anonymität, Vertrauen aufbauen…

Durch die wöchentlich stattfindenden Treffen bauen sich seit dem letzten Bericht langsam immer intensivere Vertrauensverhältnisse auf. Doch dass es hierfür noch mehr Zeit auf beiden Seiten braucht, ist mir durchaus bewusst. Die gemeinsamen Aktivitäten, wie Deutsch lernen oder gemeinschaftliches Essen, helfen dabei, sich in vertrauterer Atmosphäre zu unterhalten und sich dadurch besser kennen zu lernen.

Positiv hervorzuheben ist ebenfalls, dass die selbstorganisierte bzw. offen gehaltene Struktur einen offenen Raum kreiert, in dem jede*r sich einbringen kann, wodurch eine kreative Vielfalt entsteht. Am Beispiel des Essens kann dies exemplarisch verdeutlicht werden: unterschiedliche Gerichte, von verschiedenen Personen zubereitet, schaffen eine Diversität an Geschmackserfahrungen.

Neben den wöchentlichen Treffen habe ich außerdem in der Nähe von S-Bahn Stationen insbesondere südlich der Elbe und nahegelegenen Gemeinschaftsunterkünften von geflüchteten Menschen Aufkleber verteilt, um auf den Support und das wöchentliche Treffen hinzuweisen. Die Aufkleber sollen queere Refugees ansprechen, damit diese von der Möglichkeit und den Räumen erfahren können, wenn sie dies wollen. Durch die Anonymität bleibt dies jeder Person selbst überlassen.

Die nächsten Wochen werde ich weiterhin wöchentlich an den Treffen teilnehmen. Weiterhin werde ich einigen beim Deutschlernen zur Seite stehen. Ebenfalls wurde mir beim letzten Treffen angeboten, einer Person beim Umzug zu helfen, indem ich sie beim Einkauf neuer Möbel begleite. Ansonsten steht die ‚einfache’ Anwesenheit der wöchentlichen Treffen im Mittelpunkt.

06.12.2017: freie Workshop-Plätze und Projektpräsentationen kommende Woche

Zwischenstandspräsentation am 13. Dezember 2017

Bitte denkt daran, dass wir am kommenden Montag im Seminar die nächste Zwischenstandspräsentation zu den Projekten haben. Es geht im Wesentlichen um die folgenden Fragen:

  1. Wie ist der aktuelle Stand in eurem Engagement-Projekt?
  2. Was hat sich seit dem letzten Bericht entwickelt?
  3. Was hat gut/ nicht so gut geklappt? Gibt es akut „Probleme“?
  4. Braucht ihr Unterstütztung/ Rat von der Gruppe oder der Seminarleitung?

Im Anschluss an die Sitzung sollen die nächsten Blogbeiträge und Fotos eingereicht werden.

Workshops – Es gibt noch freie Plätze!

9. Dezember 2017
Alternative Wohnkonzepte für urbane Räume. Tiny Houses als Lösungsvorschlag
Referent: Van Bo Le Mentzel

13. Januar 2018
Street Art. Mit Farbe gegen soziale Missstände

Workshopleitung: Frank Funk & Manuel Albrecht

Alle Infos findet ihr hier: http://hamburg-fuer-alle.blogs.uni-hamburg.de/13-01-2018-workshop-street-art/.
Anmeldung bitte per Mail an cornelia.springer@uni-hamburg.de

Ausschreibung Fotoprojekt – vielleicht hat jemand Lust mitzumachen?

„VOM WEGGEHEN UND ANKOMMEN“ – Fotoprojekt 2017, eine Ausschreibung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE), Einsendeschluss: 20.12.2017

24.01.2018: Herkunftsregionen und Fluchtursachen: Migration aus dem Westbalkan. Ursachen und Folgen für die deutsche Asyl- und Migrationspolitik

Sarah Wohlfeld, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.; Projektleiterin TRAIN, Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg statt und wurde durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg gefördert.

Hier können Sie die Präsentation als PDF herunterladen. Continue reading

31.01.2018: „Ich komm auf Deutschland zu!“
Interaktive Lesung

Firas Alshater, Filmemacher und YouTuber

Firas Alshater ist ein ganz normaler Berliner mit Hipsterbart und Brille, ein Comedian und erfolgreicher YouTuber. Nur, dass er bis vor zwei Jahren in Syrien für seine politischen Videos sowohl vom Assad-Regime als auch von Islamisten verhaftet und gefoltert wurde. 2013 erhielt er ein Visum für Deutschland, und seitdem versucht er seine neue Heimat zu verstehen.

In einer interaktiven Lesung und anschließenden Diskussionsrunde stellte Firas sein erstes Buch vor, in dem er seine Erlebnisse in Deutschland witzig, tragikomisch, offen und immer liebenswert frech beschreibt.

Die Fotos hat Aileen Pinkert uns zur Verfügung gestellt – vielen Dank!

Die Veranstaltung fand mit freundlicher Unterstützung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit statt.

30.11.2017: Blogbeiträge & Workshops

Blogbeiträge

Bitte denkt, falls ihr diese noch nicht hochgeladen habt, an eure Blogbeiträge und Fotos. Jedes Team/ Projekt sollte inzwischen zwei Beiträge verfasst haben. Die Arbeitsaufträge und Formulare findet ihr hier: https://refugees-welcome.blogs.uni-hamburg.de/studentische-beitraege/

Die schon eingereichten Texte und Fotos sind auf dem Blog zu finden – https://refugees-welcome.blogs.uni-hamburg.de/projekte-wise-201718/

Workshops

Erfreulicher weise wird es (im Januar 2018) einen zweiten Street Art-Workshop geben! Alle Infos findet ihr hier: http://hamburg-fuer-alle.blogs.uni-hamburg.de/13-01-2018-workshop-street-art/. Anmeldung bitte per Mail an cornelia.springer@uni-hamburg.de

Basteln, spielen, toben – und dabei Deutsch lernen

Ich werde mich das kommende Semester in der Kinderbetreuung in der Erstaufnahmestelle am Kaltenkircher Platz engagieren. Bei dieser Unterkunft handelt es sich um eine Einrichtung speziell für geflüchtete Frauen und ihre Kinder, welche als besonders schutzbedürftig gelten. Sie sind in besonderer Weise von (sexueller) Gewalt, Zwangsehen, Prostitution und anderen sozialen Abhängigkeiten bedroht.

Um den Kindern ein bisschen Abwechslung in ihren Alltag zu bringen und einen Raum gezielt für Freizeit, Spiel und Spaß zu bieten, hat die Initiative „kids welcome“ Spielräume in den Erstaufnahmen eingerichtet, die zu regelmäßigen Zeiten in der Woche geöffnet sind. Ich werde mich in der Einrichtung am Kaltenkircher Platz an einem Nachmittag in der Woche engagieren. Der Kindertreff dient einerseits der Betreuung der Kinder, um den alleinstehenden Frauen mit Kindern Freizeit zu ermöglichen, in der sie Deutschkurse besuchen, Behördengänge erledigen oder einfach mal ein bisschen Zeit für sich haben können; andererseits aber auch und vor allem als Rückzugsort voller Spiel und Spaß für die Kinder. Hier wird gebastelt, gespielt, getobt oder vorgelesen. Ganz nebenbei und spielerisch kann die deutsche Sprache erlernt werden.

Ich wünsche mir, dass ich bis zum Ende des Semesters zu einer Bezugsperson für die Kinder geworden bin, statt eine fremde Person für sie zu sein. Außerdem erhoffe ich mir natürlich, eine freudebringende Zeit mit den Kindern zu erleben, ihnen eventuell beim Erlernen der deutschen Sprache helfen zu können und am Ende etwas Abwechslung in ihren Alltag gebracht zu haben.

Um in der Einrichtung beginnen zu können, muss ich nun ein erweitertes Führungszeugnis beantragen. Sobald ich das erhalten habe, werde ich mit einer anderen Freiwilligen das erste Mal in die Einrichtung gehen und mir alles von ihr zeigen lassen und hoffentlich die ersten Bekanntschaften unter den Kindern schließen.

Projektstart…

Start with a Friend e.V. setzt sich seit 2014 für die Integration aller Menschen ein, die ihr Heimatland verlassen mussten. Dabei steht das Individuum im Mittelpunkt. Das anonyme Bild „eines Flüchtlings“ soll durch den Aufbau einer Freundschaft aufgebrochen werden und so der interkulturelle Austausch gefördert werden. Dabei werden Fremde zu Freunden. Ob es die Begleitung zum Jobcenter, eine gemeinsame Entdeckungstour durch die Stadt oder einfach nur ein offenes Ohr ist – die/der Geflüchtete bekommt das Gefühl des „Nicht-Allein-Seins“ und erlangt automatisch einen Zugang zur Gesellschaft.

Auf der anderen Seite gewinnt der/die Tandempartner/in einen neuen Kontakt, der durch kulturelle Vielfalt neue Perspektiven eröffnet und einen Dialog auf Augenhöhe ermöglicht. Die Mitglieder des Start with a Friend e.V. stehen dabei sowohl unterstützend durch die Organisation gemeinsamer Veranstaltungen wie auch hilfsbereit bei Fragen, Problemen und Unklarheiten zur Verfügung.

Derzeit läuft das Vermittlungsverfahren der Tandempartner/innen. Daher wartet Jette noch auf ihre/n zukünftige/n Freund/in. Da ich schon vorher einen Tandempartner hatte, wurde ich direkt in die Kartei aufgenommen. Mein Tandempartner heisst Said. Er ist 25 Jahre alt und kam vor zwei Jahren aus dem Iran nach Deutschland. Innerhalb dieser zwei Jahre hat er sich Deutschkenntnisse auf C1-Level angeeignet und arbeitet sich mit ingesamt fünf Tandempartner/innen weiter nach vorne. Ich bin ziemlich glücklich Said getroffen zu haben, da ich ihn nicht nur in bürokratischen Herausforderungen unterstütze, sondern er mir auch Nachhilfe in Farsi gibt und wir uns super verstehen!

Der nächste Schritt ist zum einen, dass Jette eine/n Partner/in bekommt und zum anderen, dass ich mit Said persisch koche. Dabei wollen wir gemeinsam mit Freunden und Familie essen und ihnen die iranische Kultur etwas näher bringen. Mein Ziel zum Semesterende ist, Said ein neues Umfeld mit deutschen Freunden zu ermöglichen und mit ihm an den verschiedenen Veranstaltungen des Start with a Friend e.V. teilzunehmen. Jettes Ziele werden demnach natürlich ähnlich aussehen, können jedoch je nach zukünftiger/n Tandempartner/in variieren.

Workshop „Hate Speech“ am 11.11.2017 erfolgreich abgeschlossen!

Insgesamt verlief der Workshop „Hate Speech – Umgang mit Hasskommentaren im Netz“ am 11.11.2017 sehr positiv. Zu Beginn haben wir uns den Begrifflichkeiten „Hass“ und „Hasskommentaren“ angenähert, die durch einige Beispiele und ein Video der Webvideoproduzenten „HandofBlood“ und „Behaind“ verdeutlicht wurden.

Erst dann haben wir ein kleines Spiel zum gegenseitigen Kennenlernen durchgeführt. Hierbei sollte jeweils ein/e Partner/in den/die andere/n vorstellen. Damit einher ging auch ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch in Bezug auf Hasskommentare. Im Anschluss daran wurde die rechtliche Seite von Hasskommentaren näher beleuchtet, bevor wir uns gemeinsam dem Diskriminierungsbegriff angenähert haben. Dies geschah mittels Spielen zu den Bedeutungen von Zuschreibungen und wie es von einem Vorurteil zu einer Diskriminierung kommt.

Den letzten Abschnitt bildete der eigentliche Umgang mit Hasskommentaren. Hier wurden Hinweise gegeben, wie man mit Hasskommentaren umgehen sollte und an dem Beispiel „die Islamisierung des Abendlandes“ verschiedene Methoden aufgezeigt, die möglich wären.

Zum Schluss konnte jede/r Teilnehmer/in anhand von aktuellen Beispielen selbst einmal ausprobieren, wie er/sie darauf reagieren könnte. Alles in allem war dies aus unserer Sicht ein äußerst guter Workshop, und das obwohl viele Fachkräfte in dem Workshop, der eigentlich eine jugendliche Zielgruppe ansprechen sollte, anwesend waren. Die größte Herausforderung hierbei war das Niveau dementsprechend anzupassen, aber wir glauben, das ist uns in weiten Teilen sehr gut gelungen. Für den nächsten Termin am 12.12. werden wir den Workshop mit Hilfe der gesammelten Erfahrungen, aber nochmals überarbeiten.

Zur Sache: Deutschunterricht in der Unterkunft

Meine Hilfe wurde beim Deutschunterricht gebraucht und so fuhr ich letzte Woche zur ersten Deutschstunde in der Unterkunft Volksdorfer Grenzweg. Am Anfang kam leider keiner, obwohl wir für unsere „Nachhilfe“ geworben hatten, aber wir haben die Zeit genutzt und die folgenden Termine im Team besprochen.

Erfreulicherweise waren am Ende drei Teilnehmer gekommen. Mit einem Mann habe ich ein Beschwerdeschreiben für seinen B2-Test geschrieben. Natürlich kam es auch vor, dass wir einfach in der Runde mit allen gequatscht sowie gelacht haben und am Ende haben wir den Wortschatz der Teilnehmer um das Wort „Klugscheißer“ erweitert. Für die nächsten Termine hoffe ich, dass die Teilnehmer und hoffentlich auch Teilnehmerinnen regelmäßig kommen.

Ich freue mich auf die nächsten Termine…