04. Juli 2017

Fotovortrag: Seenotrettung im Mittelmeer

Aktivist*innen von Jugend Rettet e.V. berichten von Rettungsmissionen mit ihrem Schiff Iuventa

Iuventa Überführung. Foto: Nicolas Liebich

Die derzeit tödlichste Fluchtroute nach Europa führt über das Mittelmeer. Die EU-Regierungen weigern sich, sichere Fluchtrouten zu schaffen, aus der Seenotrettung vor der libyschen Küste halten sie sich so weit wie möglich heraus.

Diese Lücke füllen seit einigen Jahren mehr und mehr zivilgesellschaftliche Organisationen, die private Missionen zur Seenotrettung anschieben. Ein großer Teil aller Rettungen vor der libyschen Küste wurden im letzten Jahr von spendenfinanzierten NGOs durchgeführt. Jugend Rettet e.V. ist eine dieser Organisationen. Gegründet 2015, beteiligt sie sich seit 2016 mit einem eigenen Schiff, der Iuventa, an den Seenotrettungen vor der libyschen Küste.

Aktivist*innen, die 2016 und 2017 an Rettungsmissionen teilgenommen haben, berichteten in einem beeindruckenden Fotovortrag von ihren Erfahrungen: N.L., 19 Jahre, 2. Offizier | A.W., 55 Jahre, Bootfahrer | M.R., 31 Jahre, Bootfahrerin

Vortrag als PDF zum Download:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.