Programm im Wintersemester 2020/21

Im Bildungsbereich wird das Thema Rassismus bis dato nicht ausreichend behandelt, dabei ist besonders hier die Beschäftigung mit rassismuskritischen Ansätzen und Wissen notwendig, da innerhalb von Bildungsprozessen und -bereichen rassismusrelevante Aushandlungsprozesse bestehen. Rassismuskritik bedeutet nicht nur die Aneignung von Wissen, sondern verlangt nach einer umfassenden Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Strukturen, die Rassismus reproduzieren und verstärken sowie einer sensibilisierten, und damit veränderten, Handlungspraxis.

Durch die hochschulöffentliche Reihe „Bildung Macht Rassismus. Vortragsreihe zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Universität“ und die begleitenden Workshops soll die Thematik für ein breiteres Publikum zugänglich gemacht und die Bedeutung von rassismuskritischer Praxis für die pädagogische Arbeit ausgehandelt werden.

 

Bei der Konzeption und Durchführung des Programms liegt ein großes Augenmerk auf einer multiperspektivischen und interdisziplinären Herangehensweise. Die Gruppe der Veranstalter*innen besteht aus Personen, die Rassismus erfahren, wie auch Personen, die diesen nicht erfahren. Um allen Interessierten die Teilnahme an kritisch-konstruktiven Diskussionen zu ermöglichen, wird auch den Veranstaltungen selbst ein rassismuskritischer Ansatz zugrunde gelegt.