Hintergrund zum Studienprogramm

Refugees welcome – aber wie?
Qualifizierung für Studierende, die sich freiwillig für Geflüchtete engagieren

Viele Studierende und Mitarbeiter/innen der Universität Hamburg engagieren sich freiwillig für Geflüchtete und stellen sich dabei vielfältigen Herausforderungen. Mit dem Programm „Refugees welcome – aber wie?“ wurde im Wintersemester 2015/16 an der Fakultät für Geisteswissenschaften ein Qualifizierungsangebot für Studierende geschaffen, das sie auf das Engagement vorbereitet und darin unterstützt.

Campus und Community zusammenbringen:
Third Mission von Hochschulen

Im Gedanken der „Third Mission“ von Hochschulen und anknüpfend an das Konzept des Lernens durch Engagement/ Service Learning soll der Wissenstransfer zwischen Universität und Gesellschaft verbessert und wissenschaftliches Studium gezielt mit zivilgesellschaftlichem Engagement verzahnt werden. Dies drückt sich in der Struktur des Programms aus: die Vortragsreihe mit Expert/innen aus Wissenschaft und Praxis wird durch ein Exkursionsprogramm zu Behörden, NGOs und Initiativen sowie eine Projekt- und Forschungswerkstatt ergänzt, wo die Studierenden eigene Konzepte entwickeln und umsetzen.

Projekt „Engagementförderung durch universitäre Lehre“

Im Sommersemester 2017 konnte nun durch eine BMBF-Förderung im Rahmen des „Lehrlabor Universitätskolleg“ das Lehrentwicklungsprojekt „Engagementförderung durch universitäre Lehre“ die Arbeit aufnehmen.

Das Studienprogramm „Refugees welcome – aber wie?“ kann so weiterentwickelt und für einen Transfer und eine Skalierung nutzbar gemacht werden. Dies impliziert sowohl die methodisch-didaktische Weiterentwicklung als auch die kontinuierliche Vernetzung der Hochschule mit professionellen und ehrenamtlichen Akteuren und Institutionen in Hamburg sowie mit der Hamburger Zivilgesellschaft.

Ziel ist es, innerhalb des Förderzeitraums einen Prototyp „Engagementförderung in der universitären Lehre“ zu entwickeln, der als Modell für die Umsetzung von Lehrprojekten zu weiteren „epochaltypischen Schlüsselproblemen“ (Klafki) zur Verfügung steht.

Projektverantwortung

Cornelia Springer, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Projektleitung „Engagementförderung durch universitäre Lehre“

Fakultät für Geisteswissenschaften
Studiendekanat
Edmund-Siemers-Allee 1, Raum 314
20146 Hamburg

Telefon: +49 40 42838-4046
E-Mail: cornelia.springer@uni-hamburg.de